E-Zigaretten: Viel Rauch um Gift?
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Würzburg erleben
3. März 2015

Symbolbild Würzburg
E-Zigarette als Substitutionsgut
Als die E-Zigaretten in Deutschland immer bekannter wurden, wurden sie auch immer beliebter. Weniger Gift, Teer und kein stinkender Rauch – super. Auch hier in Würzburg gibt es mittlerweile einige Verkaufsstellen für E-Zigaretten und E-Shishas. Doch nach einigen Jahren auf dem Markt gibt es Studien, die dem Magic-Stick seine Eigenschaften absprechen wollen.
Weniger schädlich
Beim Dampfen der Zigaretten wird eine Flüssigkeit (Liquid) batteriebetrieben verdampft, diese besteht aus Chemikalien. Durch das Ziehen wird der Stoff inhaliert, wie bei einer normalen Zigarette. Laut einem Artikel der Stiftung Warentest sollen die E-Zigaretten weniger gesundheitsschädlich sein, Langzeitstudien gibt es hierüber aber noch keine. Der Dampf kann aber die Atemwege reizen und Husten verursachen.
Viele Ungewissheiten
Allerdings konnten bis dato schon in einigen E-Zigaretten schädliche Inhaltsstoffe gefunden werden. Nickel, Formaldehyd oder Chrom sind nur einige Bestandteile von gesundheitsschädlichen Substanzen.
Oft sind nicht alle Inhaltsstoffe vermerkt, da die Hersteller dazu noch nicht verpflichtet sind. In dem Artikel wird berichtet, dass sich dies im Jahr 2016 ändern wird. Auch darf dann die Höhe des enthaltenen Nikotins die Grenze von 20 mg/ml nicht überschreiten.
Kleine Vorteile
Einen Vorteil sollen die Ersatz-Zigaretten zumindest für Raucher jedoch haben. Um vom Laster weg zukommen, sind sie laut einigen Studien ein gutes Mittel zur Entwöhnung. Nur wo man sie dampfen kann ist bisher immer noch eine Grauzone. Es gibt laut Stiftung Warentest in Deutschland noch kein Gesetz, in dem festgelegt ist, ob sie in öffentlichen Einrichtungen oder Gaststätten konsumiert werden dürfen.
Weg mit dem Laster
Am besten für die Gesundheit wäre natürlich ganz auf Glimmstängel zu verzichten. Vielleicht können Euch ja unsere 5 besten Tipps zur Rauchentwöhnung ein bisschen dabei helfen.

