Autofahrer aufgepasst: das große Kriechen geht los
Anzeige
Würzburg erleben
4. März 2015

Symbolbild Würzburg
Die Amphibienwanderung beginnt
Mit den steigenden Temperaturen kündigt sich die Amphibienwanderung an. Die Böden sind frostfrei und die Meteorologen versprechen für die kommende Woche sogar Frühlingswetter. Molche, Frösche und Kröten werden daher schon bald mit ihrer Wanderung zu den Laichgewässern beginnen.
Weil ihre angestammten Wanderwege aber häufig von Straßen zerschnitten sind, kommen viele Amphibien „unter die Räder“. Als Gegenmaßnahme errichten freiwillige HelferInnen und Helfer des BUND Naturschutz auch dieses Jahr wieder Amphibienschutzzäune an den betroffenen Straßenabschnitten, gehen diese Zäune Schritt für Schritt ab, sammeln die Amphibien ein und tragen diese auf die andere Straßenseite oder in Ersatzlaichgewässer. Mehr als 10.000 Amphibien wurden so im vergangenen Jahr von Mitgliedern des BUND Naturschutz vor dem sicheren Straßentod gerettet.
HelferInnen sammeln bis tief in die Nacht
Häufig sammeln die HelferInnen bis tief in die Nacht und sind somit ebenfalls den Gefahren des Straßenverkehrs ausgesetzt. „Um Unfälle zu vermeiden, bitten wir daher alle AutofahrerInnen, die entsprechenden Geschwindigkeitsbeschränkungen und Hinweisschilder mit dem Amphibienzeichen zu beachten und besonders vorsichtig zu fahren“, so Steffen Jodl, Geschäftsführer beim BUND Naturschutz.
Im Landkreis Würzburg sind vor allem folgende Straßen betroffen:
Ortsverbindung Randersacker – Lindelbach
Ortsverbindung Randersacker – Gerbrunn
Ortsverbindungen Rimpar – Güntersleben – Gramschatz
Ortsverbindungen von Kist nach Reichenberg und Gerchsheim
Ortsverbindungen von Greußenheim nach Hettstadt, Uettingen und Oberleinach
Ortsverbindung Leinach – Zellingen
Ortsverbindung Erlach – Kaltensondheim
Kleinrinderfeld/Limbachshof
Ortsverbindung Heidingsfeld – Winterhausen
Ortsverbindung Margetshöchheim – Erlabrunn
In der Stadt Würzburg finden die Wanderungen zum Beispiel im Bereich Spittelbergweg/Maasweg, an der Giebelstädter Steige (Golfplatz), im Steinbachtal, an der Berner Straße (Seelein) und zwischen Ober – und Unterdürrbach statt.
Diese Meldung beruht auf einer Pressemitteilung des BUND Naturschutz Würzburg.

