Mit über 2.0 Promille auf der A7: Lkw-Fahrer von Polizei gestoppt
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Würzburg erleben
9. März 2015

Symbolbild Würzburg
Schlangenlinien auf A7
Dettelbach, Lkr. Kitzingen. In der Nacht zum Montag haben Beamte der VPI Würzburg-Biebelried einen betrunkenen Lasterfahrer am Biebelrieder Kreuz aus dem Verkehr gezogen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt.
Über 2,0 Promille auf der Autobahn
Gegen 03:30 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass ein Lkw mit Anhänger auf der A 7 in Schlangenlinien fahren würde. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei sichtete das Fahrzeug kurz bevor es auf die A 3 in Richtung Frankfurt fuhr. Dabei kam das Güterfahrzeug teilweise auf den linken Fahrstreifen oder weit nach rechts auf den Seitenstreifen.
Den Beamten gelang es dann, den Lastzug zum Mainfrankenpark zu lotsen und zu stoppen. Zum Glück war noch niemand gefährdet worden.
Fahrerlizenz einbehalten
Bei der Kontrolle des 46-jährigen Fahrers hatten sie schnell den Verdacht, dass der Mann alkoholisiert war. Ein Test gab ihnen mit einem Wert von über 2 Promille Recht. Eine Blutentnahme folgte und seine Fahrerlizenz wurde einbehalten. Der Führerschein und der Fahrzeugschlüssel verblieben zunächst bei der Polizei. Das Transportunternehmen musste sich um den abgestellten Laster kümmern und ließ den mit Termingut beladenen Lastzug am Montagvormittag abholen.
Gegen den Kraftfahrer aus Nordrhein-Westfalen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Er muss nun mit dem Entzug der Fahrerlaubnis und einer längeren Fahrerlaubnissperre rechnen. Über die Dauer wird der Staatsanwalt bzw. ein Richter entscheiden.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

