Führung über Hexenverfolgungen in Würzburg
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sophiascheder
14. April 2015

Symbolbild Würzburg
Die Hexenverfolgung in Würzburg
Stadtführer Rudi Held hält eine Führung über die Geschichte der Hexenverbrennungen in Würzburg. Die Führung schildert die Hintergründe der Verfolgungen, den Beginn unter Bischof Julius Echter, die Folter- und Gerichtspraxis, die Kritik an den Verfolgungen und das Ende nach 1750. Im Rathaus befanden sich Hexengefängnisse. Die Alte Mainbrücke eignete sich für „Wasserproben“. Am Kilianshaus waren das Gericht und die Folterkammern. Im Neumünster ist bis heute der Grabstein des hochgelehrten Johannes Trithemius zu sehen, der in seinem Gutachten für den Kaiser die Hexengefahr bestätigt hatte. Auszüge aus der Würzburger Hinrichtungsliste machen deutlich, dass weite Teile der Bevölkerung betroffen waren. Den Abschluss bildet der Kampf des Paters Friedrich Spee gegen die Verfolgungen und ein Ausblick in unsere Zeit.
Wann ? Sonntag 19.4.15 um 17.00 Uhr
Wo ? Treffpunkt: Falkenhaus am Oberen Markt
Wie viel ? Führungsgebühr 5 Euro.
Die Führung ist für jedermann ohne Anmeldung zugänglich. Sie findet auch bei schlechtem Wetter statt.
Weitere Infos zu der Stadtführung findet Ihr hier : http://www.rudis-kunstgeschichten.de/Termine.htm
Hexenverfolgung bis heute nicht vergessen
Auch bis heute sind die Hexenverfolgungen nicht ganz aus unseren Köpfen verschwunden. Laut der JuSos fänden sich kaum Orte der Erinnerung in Würzburg an diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Mehr zu diesem Thema könnt ihr in diesem Artikel erfahren.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Rudi Held Stadt- und Museumsführer.

