s.Oliver Baskets mühen sich zum 1. Sieg gegen Gotha

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Würzburg erleben

18. April 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Zahnlose Rockets ohne Aufstiegschancen

Die s.Oliver Baskets hatten im ersten Spiel des Play-off-Halbfinales die Gotha Rockets in der s.Oliver Arena zu Gast.  Wie bereits im Viertelfinale wird eine Best-of-Five-Serie gespielt, das heißt aus maximal fünf Spielen werden drei Siege benötigt, um ins Finale einzuziehen. Die Finalteilnahme bedeutet zugleich auch das sportliche Aufstiegsrecht, sofern man einen Antrag bei der BEKO BBL gestellt hat. Für die s.Oliver Baskets trifft das natürlich zu. Gotha allerdings verzichtete auf diesen. Im Falle, dass die Rockets die Serie also gewinnen sollte, hätte man nur einen sportlichen Aufsteiger. Der weitere Platz würde dann per Wild Card gegen eine Gebühr von 250.000 Euro vergeben werden.

Intensives 1. Viertel

Die Unmöglichkeit des Aufstiegs für Gotha hinderte die Thüringer allerdings nicht, in ein intensives erstes Viertel mit einzusteigen. Einen offenen Schlagabtausch lieferten sie sich mit den Würzburgern und hielten die Partie nach 10 Minuten gestoppter Zeit knapp auf 17:16. Auf der Seite der Baskets taten sich bis dahin vor allem Jason Dourisseau mit 6 Punkten und Darren Fenn mit 3 Punkten, 3 Assists, 3 Rebounds hervor.

24:32-Rückstand zur Halbzeit

Vielleicht war es genau diese Unbeschwertheit, die zu Beginn des zweiten Viertels dazu führte, dass Gotha zunächst mit 17:21 in Führung ging. Durch viele Turnovers und Fouls sowie letztlich die Konzentration bei leichten Würfen blieb der Spielstand für längere Zeit unverändert. So richtig wollten die Baskets auch nicht wieder herankommen, so dass die Würzburger gerade einmal bis 1:30 Minuten vor Schluss nur 4 Punkte im Viertel erzielten. Immerhin steuerte zum Schluss noch Darren Fenn noch 3 Punkte bei, so dass der Rückstand vor der Halbzeitpause „nur“ 24:32 betrug.

Führungswechsel im 3. Viertel

Mehr Punkte zu machen, gehörte wohl nicht zur Kabinenansprache während der Halbzeitpause oder wurde zumindest von den Spielern beider Mannschaften ignoriert. Das änderte sich glücklicherweise etwas nach weiteren gespielten Minuten, zumindest auf Seiten der Baskets, die durch einen Lauf auf 33:36 aufschlossen. Ruben Spodens Dreier brachte dann schließlich den Ausgleich für die Würzburger. Den Führungswechsel brachten dann Punkte durch Medlock, Ugrai und Givens zum 43:38 Spielstand vor den letzten zehn gestoppten Minuten.

Führung für Gotha

Im letzten Viertel wurde es die Partie nochmals intensiver. Die ohnehin schon knappe Führung schrumpfte wieder bist zum 44:44-Ausgleich  als noch 7:35 Minuten zu spielen waren. Die Baskets führten zwar im folgenden Angriff wieder, doch auf mehr als 3 Punkte Abstand konnten sie die Rockets auch 5 Minuten vor Spielende nicht bringen. Dann war es Jermaine Mallet, der durch seinen Dreier die rotweiße Hölle zum Toben brachte und die Würzburger zum 53:47 schoss. Doch Gotha gab nicht auf. 1:43 Minuten vor Ende kamen sie auf einen Punkt heran, gehen sogar 30 Sekunden vor Spielende mit 54:53 in Führung.

Jermaine Mallet als Go-to-Guy

Wieder ist es Jermaine Mallet, der sich ein Herz fasst und eiskalt einen Dreier versenkt. Der letzte Angriff lag somit bei Gotha, die knapp 7 Sekunden vor Schluss mit einem Schrittfehler die Chance auf eine Führung vertun. Es folgte ein schnelles Foul und Go-to-Guy Jermaine Mallet verwandelte beide Freiwürfe zum 58:54. Letztlich durfte Darren Fenn nochmals an die Freiwurflinie und führte mit zwei erfolgreichen Freiwürfen den Endstand von 60:55 herbei.

Würzburgs Beste

Zu den besten Würzburger Spielern gehörten Ruben Spoden (13, 3 Dreier), Jermaine Mallet (12 Punkte) und Spielerkollege Carlos Medlock (11). Aber auch Darenn Fenns 9 Punkte und 12 Rebounds waren für den Sieg der s.Oliver Baskets durchaus wichtig.

 

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