Radfahrer im Visier: Polizei und Stadt setzen auf Kontroll-Aktionen
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Würzburg erleben
22. April 2015

Symbolbild Würzburg
Durch Einbahnstraßen, auf Gehwegen und ohne Licht
WÜRZBURG. Radfahren ist gesund und umweltfreundlich, dennoch gelten auch für Biker wichtige Verkehrsregeln. Immer wieder erreichen Beschwerden von Bürgern die Stadtverwaltung oder die Polizei.
Verkehrswidriges Befahren von Einbahnstraßen oder Gehwegen werden dabei häufig mitgeteilt, aber auch die mangelhafte oder gar fehlende technische Ausstattung von Fahrrädern, insbesondere der Beleuchtungseinrichtungen, sind Gründe für Anrufe.
Über die Hälfte der Unfälle sind selbst verschuldet
Abwegig sind diese Vorwürfe nicht. Im vergangenen Jahr wurden im Würzburger Stadtgebiet 5.629 Verkehrsunfälle registriert. An 206 Unfällen waren Radfahrer beteiligt. In mehr als die Hälfte aller Fälle, nämlich 106 Mal, setzten die Biker die Unfallursache selbst. Auch der Aspekt der betrunkenen Radler darf nicht außer Acht gelassen werden.
Von 220 Verkehrsteilnehmern, die im Jahr 2014 als absolut fahrtuntüchtig galten, waren 142 als Radfahrer unterwegs.
Wie im vergangenen Jahr setzen Polizei und die Verkehrsüberwachung der Stadt Würzburg, Fachbereich Allgemeine Bürgerdienste, auf gemeinsame Kontrollen von Radfahrern. In den nächsten Wochen wird es solche Kontroll-Aktionen geben, der Schwerpunkt liegt dabei auf das Befahren von Gehwegen, Beachten der Einbahnregelung und der vorgeschriebenen Fahrtrichtung.
Gemeinsame Kontrolltage wird es auch in Zukunft geben; wir wollen, dass alle Verkehrsteilnehmer sicher ankommen.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

