Runtastic Orbit: Fitness-Tracker im Test
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Würzburg erleben
22. April 2015

Symbolbild Würzburg
Hype um Fitness-Tracker
Nach Smartphones – die mittlerweile schon wirklich jeder besitzt – kommt jetzt ein neuer Trend, ein Hype, fast schon ein Must-Have für alle, die Wert auf ein gesundes Leben legen oder sich vornehmen sportlicher zu werden: Fitness-Tracker, Armbänder, die Schritte, Bewegungen und Schlafzeiten messen und Auskunft über den aktuellen Kalorienverbrauch des Trägers geben können. Seit neuestem verkauft comacs in Würzburg nun den Runtastic Orbit. Wir haben ihn vier Wochen lang für Euch getestet und Funktionen, Messgenauigkeit und Design genauer unter die Lupe genommen:
Bedienung & Funktionen
Die Bedienung des Runtastic Orbit ist im Grunde genommen total einfach. Zunächst lädt man sich die dazugehörige App „Runtastic me“ herunter, gibt Daten zur Körpergröße, Gewicht, etc. an und verbindet das Armband über Bluetooth mit dem Smartphone. So erhält der Fitness-Tracker nun relevante Informationen, beispielsweise zur Berechnung des Kalorienverbrauches. Der Tracker muss nun nicht dauerhaft mit dem Smartphone verbunden bleiben.
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Es gibt nur einen Knopf, mit dem sich die Anzeige auf dem kleinen Bildschirm steuern lässt. Durch das Drücken des Knopfes kann man sich durch die verschiedenen Anzeigen klicken, d.h. das Armband zeigt Uhrzeit, Schritte, Kalorienverbrauch und aktive Minuten, die gesammelt wurden an. Das sind dann auch schon die Hauptfunktionen. Hinzu kommt der sogenannte Schlafmodus, während dessen der Runtastic Orbit die Schlafdauer und -effizienz misst. Außerdem kann man durch einen Doppelklick seine persönlichen Glücksmomente festhalten.
Runtastic Orbit im Alltag
60 Minuten Aktivität & 8000 Schritte
Der Runtastic Orbit setzt automatisch eine Zielvorgabe von 60 aktiven Minuten und 8000 Schritten pro Tag. Worauf diese Empfehlung beruht ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich ist das eine Voreinstellung und jedem Nutzer werden 60 Minuten und 8000 Schritte als Ziel vorgegeben. Vielleicht wird die Vorgabe aber auch anhand der Körpereigenschaften und dem Alter festgelegt. Auf jeden Fall kann man sein Tagesziel auch individuell ändern und sich bei Inaktivität stündlich per Alarm daran erinnern lassen aktiver zu werden. Wir haben es bei 60 Minuten und 8000 Schritten gelassen. Hört sich ja schon nach ziemlich viel Bewegung an!
Tagesziel erreichen
Überraschenderweise konnte man feststellen, dass das Tagesziel eigentlich ganz einfach zu schaffen ist, zumindest wenn man nicht den ganzen Tag vor dem Laptop sitzt. Ein bisschen durch die Stadt laufen und 50% sind schon geschafft. Die restlichen 50% kann man je nach Tagessituation entweder durch eine weitere Shopping-Tour oder natürlich beim Joggen erreicht. Oft bleibt man auf diese Weise sehr aktiv und wenn nicht, dann plagt einem das schlechte Gewissen und man schlüpft tatsächlich in die Sportklamotten.
Bequem & nicht störend
Das Armband an sich ist im Alltag und auch beim Schlafen nicht störend. Es ist leicht, sitzt angenehm um das Handgelenk und man kann es auch bei Regenwetter und auch beim Duschen anbehalten und bleibt eigentlich nirgends damit hängen. Optimal also für sportlich aktive Menschen.
Runtastic Orbit beim Sport
Joggen
Es gibt zwei Möglichkeiten den Runtastic Orbit beim Joggen zu verwenden. Entweder man schaut vorher auf die Zeit, sowie auf die zurückgelegten Schritte und verbrauchten Kalorien, läuft schließlich einfach los und lässt das Armband weiter messen. Nach dem Joggen kann man nun die Differenz des Anfangs- und Endwertes bilden und erhält somit Informationen über die Leistung. Wenn man jedoch die spezielle Runtastic App zum Joggen besitzt, kann man den Runtastic Orbit ganz einfach damit verbinden. Das Armband zeigt nun nur aktuelle Trainingsdaten an. So kann man genau sehen wie viele Kalorien während des Trainings verbraucht werden oder wie viel Kilometer man bereits zurückgelegt hat.
Bauch, Beine, Po Training & Pilates
So gut der Runtastic Orbit auch beim Joggen funktioniert, bei anderen Trainingsarten bringt er einfach gar nichts. 45 Minuten dauernde anstrengende Pilatesübungen werden leider nur als 3 aktive Minuten gut geschrieben. Natürlich ist es bekannt, dass der Runtastic Orbit speziell zum Laufen konzipiert ist. Trotzdem erwartet man, dass bei verschiedenen Trainings zumindest aktive Minuten mitgezählt werden.
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Kritik
Messgenauigkeit
Die Messgenauigkeit des Runtastic Orbit ist unserer Vermutung nach dadurch eingeschränkt, dass es die Bewegungen des Armes als Schritte erfasst. Somit werden Schritte gezählt, die gar nicht gemacht werden. Das ist aber nicht weiter schlimm, da man trotzdem einen ungefähren Wert hat an dem man ablesen kann wie aktiv man war. Ob man dafür extra einen Fitness-Tracker benötigt muss jeder für sich entscheiden. Aber es ist richtig klasse am Ende des Tages zu sehen ob man etwas zur Fitness seines Körpers geleistet hat oder eben nicht.
Speicher
Die erfassten Daten des Runtastic Orbit sollte man jeden Abend über Bluetooth auf die „Runtastic Me“ App übertragen. Vergisst man das, werden die Daten überschrieben und die App zeigt dann einfach ein paar Tage als komplett inaktiv. Das liegt daran, dass die Speicherkapazität eben nur für ein paar Tage langt.
Design
Das Design wirkt auf den ersten Blick groß und klobig. Dafür passt der Tracker überraschenderweise zu jedem Outfit und verpasst jedem Look einen sportlichen Touch. Außerdem gibt es das Band in verschiedenen Farben, so kann sich jeder seine Lieblingsfarbe dazu bestellen. Für diejenigen, die es lieber an einer unauffälligeren Stelle anbringen möchten, gibt es zusätzlich einen Clip den man an Hose, Jacke oder Tasche befestigen kann.
Motivation zum Sport
Motivierend wirkt der Runtastic Orbit auf alle Fälle! Man hat allein schon dadurch, dass man einen Fitness-Tracker trägt das Bedürfnis möglichst viel Sport zu treiben. Außerdem rufen zu wenige aktive Minuten ein schlechtes Gewissen hervor und motivieren gleichzeitig zum Training.
Preis & Leistung
Der Runtastic Orbit kostet etwa 120 Euro. Der Preis ist verglichen mit Preisen anderer Fitness-Tracker, die ähnliche Daten messen nicht teuerer oder günstiger. Natürlich gibt es Tracker die weniger oder mehr kosten. Diese weisen dann aber auch entsprechend weniger oder mehr Funktionen auf. 120 Euro für den Runstastic Orbit sind somit durchschnittlich einzustufen.
Im comacs erhältlich
Bald ist die Testphase zu Ende, aber man gewöhnt sich sehr schnell an dieses Armband, dass einem Auskunft über die eigene Fitness im Alltag gibt. Auch eignet es sich tatsächlich gut als Motivation zum Sport. Für alle, die sich für den Fitness-Tracker interessieren: Im comacs, in der Herzogenstraß 3 in Würzburg, könnt Ihr es Euch ansehen und kaufen.
Dieser Artikel ist in Kooperation mit comacs entstanden.

