Baskets drehen Fehlstart in Kantersieg gegen Gotha

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Würzburg erleben

24. April 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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#WueComeback am Sonntag?

In der s.Oliver Arena war das dritte Spiel der ProA Play-offs zwischen den s.Oliver Baskets und den Gotha Rockets angerichtet. Nachdem am Dienstag die Thüringer die Serie mit ihrem 67:61 ausgleichen hatten können, standen die Würzburger im Zugzwang. Man wollte unbedingt mit einer Führung zurück nach Gotha kehren, um dort das #WueComeback klarzumachen.

0:8 Start für Würzburg

Wie schon in den Spielen zuvor, konnten die Rockets auch dieses Mal frei aufspielen, denn selbst wenn man ins Finale einziehen würde, wäre ein Aufstieg aufgrund einer fehlenden Lizenz nicht möglich. Dementsprechend gingen die Gäste auch gleich mit 8:0 in Führung. Die ersten Würzburger Punkte durch einen Dreier von Dourisseau wurden prompt durch den dritten Dreier in 4 Minuten von Brad Lösing zum 3:11 beantwortet.

Gothas Lösing dominiert

Dann begann, ein für die beiden eigentlich eher defensiv ausgerichteten Mannschaften, ungewöhnlicher, kurzer offensiver Schlagabtausch. Punkte auf beiden Seiten führten zu einem Zwischenstand gut fünf Minuten vor Ende des 1. Viertels von 9:15. Obwohl es den Baskets heute besser gelang, den Ball zu den Großen unter den Korb zu spielen, konnten die Center nicht punkten. Wie schon im letzten Spiel war Darren Fenn bis zu diesem Zeitpunkt erneut nicht gut drauf und nutzte seinen Chancen nicht. Ganz anders der Point Guard der Gegner Lösing, der bereits 13 Punkte auf seinem Konto hatte und maßgeblich für die 20:11 Führung der Gäste nach den ersten zehn Minuten verantwortlich war.

Baskets kämpfen sich zurück

Auch wenn Basti Betz mit Punkten für die Würzburger das zweite Viertel eröffnete, zeigte sich Gotha unbeeindruckt. Die Rockets hatten stets eine Antwort auf die erfolgreichen Körbe der Baskets parat, so dass sie ihre Führung gar auf 27:17 ausbauen konnten. Mit Treffern von Carlos Medlock, Ruben Spoden und Darren Fenn fanden dann die Würzburger wieder den Anschluss zum 24:27. Hinzu kamen je ein Dreier von Jermaine Mallet und Ruben Spoden, so dass der Rückstand nur noch ein Punkt betrug. Spoden konnte dann per zwei getroffenen Freiwürfe die erste Würzburger Führung zum 32:31 besiegeln. Mit einem Buzzer Beater von Carlos Medlock verabschiedete man sich beim Spielstand von 34:31 in die Halbzeitpause.

Blitzstart von Dourisseau & Medlock

Die zweite Halbzeit eröffneten Dourisseau und Medlock mit einem Offensivfeuer. In nur zweieinhalb Minuten bauten die beiden die Führung auf 44:31 aus. 7 von 11 Dreiern, also 64 % Dreierquote erzielten die Baskets bis zu diesem Zeitpunkt. Jason Dourisseau, der in der ersten Hälfte kaum in Erscheinung trat, drehte nun weiter auf und erzielte weitere 4 Punkte zum 48:36. Der Offensivlaune schloss sich dann auch Max Ugrai an und fügte dem Würzburger Spielkonto weitere 5 Punkte zum 53:38 hinzu. Am Ende des 3. Viertel stand es schließlich 58:44 für die Baskets.

Offensivfreude zum 81:61-Sieg

3.140 Zuschauer sahen in einer ausverkauften s.Oliver Arena dann wie die Baskets weiter an ihrer Führung arbeiteten. In der Folge erzielte Carlos Medlock den zehnten und elften Dreier für die Würzburger und hielt die Quote bei traumhaften 65 %. Er selbst hatte bereits 23 Punkte und zum Zeitpunkt als es 71:50 stand, konnte man davon ausgehen, dass es im nächsten Spiel in Gotha bereits um den Aufstieg gehen sollte. Das bestärkten auch weitere Punkte durch Givens, Betz und natürlich Medlock. Fast schon in einen Rausch spielten sich die Würzburger gut drei Minuten vor Schluss als es bereits 79:53 stand. Mit Gegenwehr aus Thüringen war nicht mehr zu rechnen. Am Ende siegen die Baskets mit einem 81:61 und gehen mit 2:1 in der Play-off-Serie in Führung. Der Sonntag wäre tatsächlich jener Tag, auf den man fast ein Jahr lang hingearbeitet hat: das #WueComeback

Würzburgs Beste

Die Leistungsträger des 3. Spiels der Play-offs auf Seiten der Baskets waren:

  • Carlos Medlock(23 Punkte, 5 Assists)
  • Jason Dourisseau (15 Punkte)
  • Basti Betz (11 Punkte)

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