Nächste Reifeprüfung für die Wölfe in Leipzig

Anzeige

Würzburg erleben

24. April 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Kein leichtes Spiel gegen den Ligaspitzenreiter

Der April hält für die Wölfe aus Rimpar weiterhin große Aufgaben parat, als wäre es an der Zeit die Überraschungsmannschaft aus Unterfranken auf der Saisonzielgerade noch einmal ausgiebig auf ihre Tauglichkeit zu testen. Nach vier Siegen in Folge erwies sich dann der letzte Prüfstein mit dem TV Bittenfeld am vergangenen Wochenende als zu groß, was die Wölfe auf Platz 3 abrutschen ließ. Das nächste Spiel am Sonntag, 26. April, gegen den Ligaspitzenreiter SC DHfK Leipzig wird um keinen Deut leichter werden.

Ein packender Wettkampf auf Augenhöhe

„Das Schöne an unserem Sport ist, dass man nach einem Rückschlag schnell die Gelegenheit erhält die Sache besser zu machen“, sieht Rimpars Trainer Jens Bürkle die Niederlage auch als Motivationsgrundlage für seine Schützlinge. „Wir sind Realisten und es ist uns durchaus bewusst, dass wir auf die wohl ballsicherste, spielstärkste und ausgeglichenste Mannschaft der Liga treffen, die zurecht da oben steht, aber so ein sportlicher Wettkampf beginnt immer mit Chancengleichheit bei Null“.

Damit es den Wölfen gelingen kann den Hausherren einen packenden Wettkampf auf Augenhöhe zu liefern, muss bei seinen Schützlingen einiges passen, indem sie mit wenigen Fehlern, hoher Leidenschaft und überzeugend vorgetragenen Aktionen schnell ihr eigenes Spiel finden, mit dem sie während der Saison schon einige starke Gegner bezwingen konnten.

Bilanz der vergangenen fünf Spiele 5:5

Ein paar dieser Eigenschaften haben den Wölfen im Hinspiel teilweise gefehlt, als sie bei der 23:34 Heimniederlage vom Leipziger Konterspiel überrollt wurden und vor allem DHfK Kapitän Lukas Binder mit elf Toren sich als gnadenloser Vollstrecker zeigte. Es wird also wichtig sein die eigene Fehlerquote niedrig zu halten und ein optimales Rückzugverhalten an den Tag zu legen, will man beim zuletzt etwas weniger stabil wirkenden Tabellenführer bestehen.

So steht beim Team von DHfK Trainer Christian Prokop eine Bilanz von 5:5 Punkten aus den vergangenen fünf Partien zu Buche und die beiden dabei erreichten Siege gegen Rostock und Emsdetten fielen mit jeweils einem Tor Vorsprung denkbar knapp aus. Auch hinkt die momentane offensive Feuerkraft der aus 2104 deutlich hinterher. Elf Mal knackten die Sachsen vor der Winterpause teilweise klar die 30-Tore Marke, während im aktuellen Jahr lediglich einmal diese Grenze überschritten werden konnte.

Showdown an der Tabellenspitze

Im Rimparer Lager will man demnach die Aufgabe in der Messestadt mit dem nötigen Respekt, aber durchaus selbstbewusst angehen und man freut sich darüber ein weiteres Mal ein Teil der Spitzenbegegnung des aktuellen Spieltags zu sein. Die beeindruckende Arena in Leipzig hat man bereits im Vorjahr kennengelernt, als sich knapp 1800 Zuschauer für den Vergleich des DHfK mit einen Abstiegskandidaten begeistern konnten, welcher nach ausgeglichener erster Hälfte mit einem klaren Heimsieg endete. Man darf davon ausgehen dass diese Zuschauerzahl am Sonntag wohl deutlich überboten sein wird wenn der Showdown in „Grün-Weiß“ an der Tabellenspitze um 17 Uhr zum Saisonendspurt in die nächste Runde geht.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung de DJK Rimpar Wölfe

Banner2
Topmobile2