s.Oliver Baskets feiern nach Zittersieg über Gotha das #WUECOMEBACK

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Würzburg erleben

26. April 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

#WUECOMEBACK

Der letzte Auftritt der s.Oliver Baskets in der BEKO Basketballbundesliga war am 1. Mai 2014. Damals gewann man gegen medi Bayreuth, aber durch den Sieg der Tübinger war der Abstieg in die Zweitklassigkeit besiegelt. 37. Spiele, 28 Siege in der Saison und 6 Siege in den ProA-Play-offs später feiert man das #WUECOMEBACK in die 1. Liga.

Nachdem die Gotha Rockets schon während der Saison für einen von zwei Niederlagen gesorgt haben und auch im zweiten Play-off-Spiel des Halbfinales die Würzburger zum Stolpern brachten, setzen die Thüringer alles daran, diesen Sieg der Baskets kein leichter werden z zu lassen.

Offenes 1. Viertel

Etwas aufgeregte punktlose erste zwei Minuten erlebten die 200 mitgereisten Fans aus Würzburg, ehe es langsam im vierten Spiel der Play-offs zwischen den s.Oliver Baskets und den Gotha Rockets in der ausverkauften Blauen Hölle losgehen sollte. Beide Mannschaften begannen zu punkten, die Baskets etwas energischer und spielten daher eine 5-Punkte-Führung durch Ruben Spodens Dreier nach knapp 5 Minuten heraus. Doch die Treffer der Würzburger blieben selten unbeantwortet, so dass es schnell wieder 9:12 aus Sicht der Gastgeber stand. Stetig erarbeiten sich die Baskets schließlich einen Vorsprung von 9 Punkten beim 18:9 gute zwei Minuten vor Ende des. 1. Viertels. Die letzte Phase aber gehörte wieder den Thüringern, die bis auf 15:18 zur Viertelpause herankamen.

Geschlossene Teamleistung & knappe Führung

Bis auf zwei Punkte von Jason Dourisseau passierte zu Beginn des zweiten Viertels eher wenig. Aber schon in der nächsten Szene zerstörten die Rockets nicht nur eindrucksvoll die Ganzfeld-Raumverteidigung mit einem Alley-Oop-Dunk durch Marco Völler sondern verkürzten auch auf 22:19. Ein ungeschicktes Foul von Max Ugrai ermöglichte Gothas Evan Harris vier Minuten vor Ende ein Dreipunkte-Spiel und den Ausgleich zum 24:24. Weiter ging es mit Punkten auf beiden Seiten. Gerade bei den Baskets verteilten sich die Offensivleistungen auf das gesamte Team. Zur Belohnung gab es dafür eine 30:27-Führung zur Halbzeitpause, trotz unterirdischen Trefferquoten aus dem Feld (36 %) und von der Freiwurflinie (50 %).

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3-Punkte-Führung für Rockets

Die erste Aktion der zweiten Halbzeit war ein Dreier von Gothas Brad Lösing zum Ausgleich. Mit einem Foul wollte Dunbar die nächsten Punkte Gothas verhindern, erhielt aber ein unsportliches und die Gastgeber zwei Freiwürfe sowie zusätzlichen Ballbesitz. Das nutzen sie für eine 33:30-Führung. Wieder war es Lösing, der diese durch einen Dreier auf 36:30 ausbaute. Immer mehr  Nervosität einerseits und Aggressivität anderseits machte sich breit. Viele Fouls bedeuteten wegen der fünf Teamfouls Gothas auch viele Freiwürfe für Würzburg. Doch Fenn traf beide, Spoden und Medlock einen ihrer zwei Freiwürfe nicht. Immerhin stand es nur noch 36:32. An einen Führungswechsel war aber auch zwei vor Ende des Viertels nicht zu denken. Durch fehlende Konzentration bei den Freiwürfen und gezwungene Aktionen auf dem Weg zum Korb erschwerten sich die Baskets das Leben. Das Viertel schloss mit dem dritten Dreier Lösings und Basit Betz‘ Antwort, ebenfalls ein Dreier zum 43:40.

Führungswechsel in letzter Minute

Kurz nach Wiedereinwurf der letzten zehn Minuten glichen die Würzburger trotz erneuter Freiwurfschwäche zum 43:43 aus. Die Führung wollte Ruben Spoden aber noch nicht holen, der schoss lieber zwei weitere Freiwürfe daneben. Die Freiwurfquote war bei 39 % angekommen. Gotha hatte mittlerweile die Führung wieder mit zwei Dreiern nicht nur zurückgeholt, sondern fünf Minuten vor Ende eine 6-Punkteführung herausgespielt. Den dritten Dreier beantwortete erneut Basti Betz mit drei Punkten, um das Spiel nicht bereits zu diesem Zeitpunkt verloren zu geben. Doch Betz war es auch der in der entscheidenen Phase einen Fehlpass spielte und so das 56:50 für die Rockets ermöglichte. Im Gegenzug machte er durch zwei verwandelte Freiwürfe seinen Fehler wieder gut und den Würzburger blieben jetzt noch 1:45 Minuten, um das #WueComeback doch schon heute zu erringen. Dourisseau bekräftigte das durch einen verwandelten Dreier zu 56:55, 30 Sekunden vor Spielende.

Die letzten Sekunden der ProA

Gotha mit einem folgenschweren Fehler: sie brauchten zu lange beim Einwurf nach der Auszeit. Das bedeutete Einwurf für die Baskets. Carlos Medlock nahm sich ein Herz und der bisher nicht besonders auffallende Point Guard trifft einen Dreier aus der Ecke zur 58:56-Führung der Würzburger. Danach folgten zwei Freiwürfe für die Rockets, von der nur der letzte zum 58:57 verwandelt wurde. 5,8 Sekunden blieben der Partie und eine Minute Auszeit den Thüringern. Taktische Fouls waren angesagt und es lag an Carlos Medlock die bisherige Freiwurfschwäche auszublenden. Einen Treffer und der verworfenen Dreier Gothas sollte für den 59:57-Sieg und den Aufstieg in die BEKO BBL ausreichen. Mit der Schlusssirene stürmten die Mitspieler von der Bank und der gesamte Fanblock auf das Spielfeld.

Würzburgs Beste

Die Leistungsträger des 4. Spiels der Play-offs auf Seiten der Baskets waren:

  • Basti Betz (15 Punkte)
  • Jason Dourisseau (11 Punkte)
  • Carlos Medlock(7 Punkte, 8 Assists)
  • Darren Fenn (8 Punkte, 8 Rebounds)
  • Samuel Givens (8 Punkte, 6 Rebounds)

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