Auszeichnung für Inhaber des Lehrstuhls für Anorganische Chemie

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5. Mai 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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 „Organometallic Chemistry Award 2015″

Todd B. Marder, Inhaber des Lehrstuhls für Anorganische Chemie der Universität Würzburg, hat den „Organometallic Chemistry Award 2015“ der Royal Society of Chemistry erhalten. Die Gesellschaft zeichnet ihn damit für seine Arbeiten auf dem Gebiet der metallorganischen Chemie aus. Die Originalität und Bedeutung ihrer Arbeiten sowie deren Qualität – gemessen an der Zahl der Publikationen und Zitationen: Diese Kriterien legt die Royal Society of Chemistry zu Grunde bei der Auswahl ihrer Preisträger. Anerkannt werden auch die Fähigkeit zur Teamarbeit über die verschiedenen Teilgebiete der Chemie hinweg und das Bestreben, erfolgreiche Kollaborationen zu initiieren.

2700 Euro Preis

In all diesen Bereichen hat sich Professor Todd B. Marder nach Aussage der Gesellschaft in besonderer Weise ausgezeichnet. Deshalb hat sie ihm jetzt den Organometallic Chemistry Award 2015 verliehen. Der Preis ist mit 2000 Pfund – umgerechnet rund 2700 Euro – dotiert. Marder ist seit 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Anorganische Chemie an der Julius Maximilians-Universität Würzburg.

Bahnbrechende Arbeiten

Todd B. Marder ist bekannt für seine international führenden Pionierarbeiten in der metallorganischen Chemie. Dazu zählen grundlegende Untersuchungen zu Synthese, Struktur und Bindungsverhältnissen sowie den photophysikalischen Eigenschaften metallorganischer Verbindungen, aber auch deren Anwendung in der homogenen Katalyse und in den Materialwissenschaften. Besonders hervorzuheben sind seine bahnbrechenden Arbeiten zu Übergangsmetallborylkomplexen und deren Anwendung in der Metall-vermittelten Borylierung. „Unsere Preisträger zählen zu den Besten auf ihren jeweiligen Fachgebieten. Sie können stolz darauf sein, in einer Reihe mit einigen der einflussreichsten und bedeutendsten Wissenschaftlern der Welt zu stehen“, erklärte Dr. Robert Parker, Vorsitzender der Royal Society of Chemistry bei der Bekanntgabe der neuen Preisträger. „In einer komplexen und sich ständig verändernden Welt sind die Erkenntnisse aus der Chemie unabdingbar, um auf die größten Herausforderungen für die Menschheit Antworten zu finden“, so Parker weiter. Die Preisträger stünden in vorderster Front, wenn es darum geht, sich dieser Herausforderung zu stellen.

Die Royal Society of Chemistry

Die Royal Society of Chemistry ist nach eigenen Angaben die weltweit führende Gesellschaft von Chemikern. Mit einer 170 Jahre überdauernden Geschichte, mehr als 53.000 Mitgliedern und einem weltumspannenden Netzwerk sei sie „Großbritanniens professionelle Gesellschaft für Wissenschaftler aus dem Bereich der Chemie“.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressmitteilung der Uni Würzburg.

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