Physik am Samstag: Molekulare Alleskönner
Anzeige
sophiascheder
5. Mai 2015

Symbolbild Würzburg
Von der Solarzelle bis zur Einzelphotonenquelle
Organische Elektronik kommt heutzutage auf vielen Gebieten zum Einsatz – von der Solarzelle bis zur Einzelphotonenquelle. In der Vortragsreihe „Physik am Samstag“ der Uni Würzburg am 9. Mai wird Professor Jens Pflaum einen Überblick über die verschiedenen Einsatzgebiete geben. Der Vortrag findet statt im Max-Scheer-Hörsaal (Hörsaal 1) des Hörsaalbaus der Naturwissenschaften am Hubland; er beginnt um 10.30 Uhr. Moleküle finden heutzutage vielfältige Anwendungen in der modernen Elektronik. Dabei lassen sich mit Hilfe organischer Halbleiter nicht nur bestehende Technologien verbessern, beispielsweise bei der Entwicklung neuer Displays. Auch neue Bauteile sind mit ihrer Hilfe machbar, die mit klassischen Halbleitern wie etwa Silizium nur schwer oder gar nicht zu realisieren sind.
Funktionsweise nicht-klassischer Lichtquellen
In dem Vortrag wird ein aktueller Überblick über das Themenfeld der organischen Elektronik gegeben. Schwerpunkte liegen auf dem Einsatz organischer Halbleiter in der Photovoltaik und auf neuen Konzepten, die sie noch effektiver und für die Verwendung im Gebäudebereich attraktiver machen sollen. Auf der anderen Seite besitzen organische Halbleiter optische Eigenschaften, die für gänzlich neue Anwendungen in der abhörsicheren Datenübertragung interessant sind. Solche nicht-klassische Lichtquellen werden in ihrer Funktionsweise vorgestellt und die Verwendung in der Quanteninformation aufgezeigt.
Kostenloser Eintritt
Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung richtet sich an Schüler, Lehrer und alle anderen Interessierten. Die Vortragsreihe „Physik am Samstag“ bietet den Besuchern die Möglichkeit, einen Einblick in das Unigeschehen zu erhalten und zu sehen, womit sich Physiker heute beschäftigen. Im Anschluss an jede Vorlesung können die Zuhörer bei Tee und Kaffee mit den vortragenden Professoren ins Gespräch kommen, Fragen stellen und diskutieren.
Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg.

