Schwerer Verkehrsunfall auf der A45
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14. Mai 2015

Symbolbild Würzburg
Schwerer Verkehrsunfall auf der A45
ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagabend (14.05.2015) wurden die Feuerwehren Alzenau und Karlstein um 22:09 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die A45 alarmiert. Zwischen dem Hanauer Kreuz und der Autobahnanschlussstelle Alzenau-Nord in Fahrtrichtung Aschaffenburg kollidierten aus derzeit noch ungeklärter Ursache zwei Fahrzeuge miteinander, davon überschlug sich auch ein Wagen im Unfallverlauf. Die Schadenshöhe beträgt etwa 23.000 Euro.
Eine Person schwer verletzt
Bei dem Unfall wurden der 32-jährige Fahrer des VW Golf und der 50-jährige Fahrer des VW Busses leicht verletzt. Die ebenfalls 50 Jahre alte Beifahrerin im VW Bus zog sich mittelschwere Verletzungen zu. Kräfte des Rettungsdienstes brachten die Verletzten in Hanauer Krankenhäuser. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete sie aus. Ferner waren deren Kräfte bei der Bergung der beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge behilflich. An der Unfallstelle wurde während des ersten Rettungsangriffs die Autobahn in Fahrtrichtung Aschaffenburg für etwa 30 Minuten komplett gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr einspurig über den linken Fahrstreifen vorbeifließen. Aufgrund des relativ geringen Verkehrsaufkommens blieben größere Rückstauungen aus. Gegen Mitternacht war die Unfallstelle wieder komplett geräumt.
Unfallhergang
Ein VW Golf mit Darmstädter Kennzeichen kam beim Überholen eines VW Busses aus dem Landkreis Miltenberg vom linken auf den rechten Fahrstreifen und fuhr dort mit hoher Wucht seitlich versetzt auf den Campingbus auf. Dadurch wurde der Bus nach rechts geschleudert. Er driftete ins Grünland rechts der Fahrbahn, überschlug sich und kam außerhalb der Fahrbahn auf den Rädern zum Stehen. Der VW Golf hielt nach dem Aufprall auf dem Standstreifen an.
Bis 0:30 im Einsatz
Während der Bergungsarbeiten wurde der rechte Fahrstreifen durch den Verkehrsicherunganhänger der Feuerwehr Karlstein gesperrt. Nach der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei wurden die hinzugerufenen Bergungsdienste bei den Aufräumarbeiten unterstützt. Von Seiten des Rettungsdienstes wurden drei Rettungswagen sowie ein Notarzt an die Einsatzstelle entsendet, die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen bis. 00:30 Uhr im Einsatz.
Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache sowie den entstandenen Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.
Der Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg und der VPI Aschaffenburg Hösbach

