Rimparer Wölfe verlieren gegen Aue – Aufstieg unwahrscheinlich

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Würzburg erleben

17. Mai 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Letzter Auftritt in Würzburg

Das vorletzte Heimspiel war zugleich der letzte Auftritt der Rimparer Wölfe der Saison in der Würzburger s.Oliver Arena, die man laut Hallensprecher mittlerweile als zweite Heimat sieht. Bei gutem Wetter hatte der Handball Club ein Fanfest vor der Halle vorbereitet. Gesprächsthema war dort häufig der kürzlich bekannt gewordene Wechsel des Trainer Jens Bürkle nach Hannover in die DKB Handballbundesliga.

Aufstiegschancen wahren

In den ersten Minuten des Spiels gegen Aue blendeten die Wölfe diesen Umstand weitgehend aus. Immerhin stand eine Restchance im Raum, dass man selbst noch den Aufstieg in die beste Handballliga der Welt schaffen könnte. Schnell ging man durch Tore von Spieß und Winkler in Führung. Den zwei Tore Abstand konnte man auch die ersten 10 Minuten halten (6:4), ehe man dann bis zur 16. Minute gar mit 10:6 davon zog.

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16:14-Führung zur Halbzeit

Im Anschluss holten die Gäste wieder auf, so dass es in der 23. Minute 12:12 stand. Schömig und Schmitt gelangen in der Folge je ein Tor zur 14:12-Führung. Bis zum 14:13  verteilte sich die Torausbeute gleichmäßig unter den Wölfen. Erst beim 15:13 kristallisierte sich Schömig mit seinem bis dato vierten Tor als Top Scorer heraus. Der Angriff konnte sich auf die gute Defensivleistung und 9 Paraden von Max Brustmann verlassen. Bei einem Stand von 16:14 gingen die beiden Mannschaften in die Kabinen.

Rimpar in Rückstand

In der zweiten Halbzeit verspielte man die leichte Führung, so dass es nach 40 Minuten Spielzeit wieder 19:19 stand. 1.883 Zuschauer mussten dann zusehen, wie die Gäste aus Aue erstmals mit 20:19 in Führung gingen. Von da an lief man einem leichten Rückstand hinterher. Gut 12 Minuten vor Schluss stand es immer noch 21:22 gegen die DJK.

Rimpar kommt zurück

In der 50. Minute schaffte man schließlich erneut den Ausgleich zum 23:23. Nach erneutem Rückstand zum 23:24 erzielte Schäffer zwei Tore, was die Führung für die Wölfe bedeutete. Torwart Brustmann tat sein übriges, nämlich Paraden, hinzu. 17 an der Zahl waren bis bis dahin.  Bei fünf Minuten Restspielzeit stand es wieder Unentschieden (25:25). Nur einen Punkt hier zu holen, kam für Rimpar nicht in Frage. Immerhin wollte man mit Bittenfeld punktgleich in der Tabelle ziehen und mehr Abstand zu Nordhorn-Lingen aufbauen, die bereits gestern im Spiel gegen Dormhagen patzten.

Spannung in der Schlussphase

Mit 26:26 ging man in die letzten zwei Minuten der Partie. Aue nutzte den Ballbesitz geschickt, spielte viel Zeit von der Uhr und schloss mit dem Tor ab. Eine Auszeit sollte nun die letzten Spielzüge regeln. Doch Rimpar nutzte ihren Angriff nicht und kassierte zuletzt noch das Tor zum Entstand von 26:28 gegen die Wölfe. Mit der Niederlage zieht nun auch Nordhorn-Lingen aufgrund des besseren Torverhältnisses an Rimpar in der Tabelle vorbei. Damit sinken die Aufstiegschancen auf ein theoretisches Rechenspiel. Eisenach und Bittenfeld sind bereits 2 bzw. 3 Punkte davon gezogen, haben das leichtere Restprogramm und das bessere Torverhältnis.

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