Neues Graduiertenkolleg in der Chemie

Anzeige

Würzburg erleben

18. Mai 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

3,6 Millionen Euro Fördergelder

Biradikale – um dieses Thema der Chemie geht es in einem neuen Graduiertenkolleg der Julius- Maximilians-Universität Würzburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat seine Einrichtung am 11. Mai 2015 bewilligt. Sie wird es für zunächst viereinhalb Jahre mit voraussichtlich 3,6 Millionen Euro fördern; mit dem Geld werden hauptsächlich Personalstellen für Doktoranden finanziert. „Wir können in das neue Graduiertenkolleg rund 14 von der DFG geförderte Promovenden aufnehmen“, sagt Chemieprofessor Ingo Fischer. Er hat beim Förderantrag an die DFG die Feder geführt und ist nun auch der Sprecher des Kollegs „Molekulare Biradikale: Struktur, Eigenschaften und Reaktivität“.

Forschungsthema des Graduiertenkollegs

In dem neuen Kolleg werden besonders reaktionsfreudige Moleküle mit zwei ungepaarten Elektronen erforscht. Diese sogenannten Biradikale spielen unter anderem bei Verbrennungsprozessen oder in der Atmosphärenchemie eine wichtige Rolle. So gehören zum Beispiel Sauerstoff und Ozon zu dieser Verbindungsklasse. Die Eigenschaften von Biradikalen können darüber hinaus für die Entwicklung neuer optoelektronischer Materialien genutzt werden, wie Professor Fischer erklärt. Das Ziel des neuen Graduiertenkollegs sei es daher, die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Biradikalen noch besser zu verstehen und gezielt zu beeinflussen.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Universität Würzburg

Banner2
Topmobile2