Bündnis 90/Die Grünen: Fachlicher Austausch zu Wildtieren

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21. Mai 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Gemeinsame Interessen

Der besorgniserregende Rückgang des Niederwild-Bestandes gerade auch in Unterfranken treibt sowohl Jäger wie Grüne um. Die beiden Landtagsabgeordneten Kerstin Celina und Markus Ganserer, sowie Kreisrätin Karen Heußner haben sich deshalb mit Enno Piening, dem Vizepräsidenten des Bayerischen Jagdverbandes und mit Gerhard Klingler, dem Vorsitzenden des Ausschuss Niederwild, in Würzburg zu einem fachlichen Austausch getroffen.

Rückläufige Bestandszahlen

Gerhard Klingler, der den Jagdverband in Unterfranken vertritt, weiß wovon er spricht: „Die Bestandszahlen sind in den letzten Jahren beständig rückläufig.“ Feldhasen, Rebhühner und Fasane sind deutlich betroffen, doch auch andere Feldbewohner wie Hamster, Wachtel, Feldlerche, Kiebitz und Brachvogel leiden unter dem fortschreitenden Verlust für sie geeigneter Lebensräume.

Koordinierte Maßnahmen

Um den Negativ-Trend zu stoppen, brauche es koordinierte Maßnahmen: „Mehrjährige Blühflächen in der Feldflur, lebensraumtaugliche Gestaltung der Wildlebensräume und deren Vernetzung, kommunale Ausgleichsflächen zur niederwildgerechten Bewirtschaftung sind Beispiele für effiziente Maßnahmen vor Ort, denn lebendige Vielfalt in Natur- und Kulturlandschaft ist grundlegendes Thema für uns GRÜNE auf allen Ebenen“, bestätigte MdL Celina das gemeinsame Anliegen der Politiker und Jäger zum Schutz der Niederwildarten. Für den Jagd- und forstpolitischen Sprecher der Landtagsgrünen Markus Ganserer helfen Schuldzuweisung nicht weiter:“Wir brauchen Lösungsstrategien.“ Wichtig sind deshalb lebensraumverbessernde Greeningsmaßnahmen um den Abwärtstrend zu stoppen.

Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung  der Bündnis 90/ Die Grünen Würzburg.

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