Über 520.000 Besucher: Aufwärtstrend bei den Büchereien
Anzeige
Würzburg erleben
29. Mai 2015

Symbolbild Würzburg
Büchereien nach wie vor sehr gefragt
Einen erfreulichen Aufwärtstrend verzeichnen die katholischen öffentlichen Büchereien in der Diözese Würzburg. Wie die jüngst veröffentlichte Jahresstatistik 2014 belegt, kamen im vergangenen Jahr 520.894 Besucher in die 211 katholischen öffentlichen Büchereien im Bistum. Insgesamt fanden 3387 Veranstaltungen rund um das Buch statt, die Literatur zum Erlebnis werden ließen. Die Zahlen zeigen, dass katholische öffentliche Büchereien nach wie vor sehr gefragt sind und gerne aufgesucht werden. 2139 ehrenamtliche Büchereimitarbeiter engagierten sich in den 211 Büchereien in der Diözese Würzburg.
Entleihzahlen auf 1.279.234 gestiegen
Die Entleihzahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 32.428 auf insgesamt 1.279.234. Die Zahl der Büchereien ging leicht zurück. „Dennoch wird immer wieder deutlich, dass öffentliche Bibliotheken immer mehr zu Treffpunkten und zu lebendigen Kommunikations- und Begegnungsorten in ihrer Pfarrgemeinde oder Stadt werden. Büchereien sind gerade in kleinen Orten oft der einzige Ort, in dem viel mehr geboten wird als lediglich die Ausleihe von Büchern und Medien“, sagte Almut Koschel, Leiterin der Katholischen Büchereifachstelle im Medienhaus der Diözese Würzburg. Die Büchereifachstelle betreut und berät die katholischen öffentlichen Büchereien im Bistum Würzburg.
„Treffpunkt Bücherei – Herzlich Willkommen“
Der Sankt Michaelsbund als Dachverband für die katholischen öffentlichen Büchereien in Bayern hat als Jahresthema 2015/2016 „Treffpunkt Bücherei – Herzlich Willkommen!“ gewählt. „Dieses Motto wollen die katholischen öffentlichen Büchereien in der Diözese Würzburg umsetzen, indem sie durch ihre Arbeit und ihre Veranstaltungen signalisieren: Die Bücherei steht für jeden Menschen offen, ganz gleich, woher jemand kommt oder welchen Glauben er teilt. Gerade in Anbetracht fremdenfeindlicher Parolen und Demonstrationen möchten die Büchereien hier eine bewusste Botschaft setzen“, so das Bistum Würzburg in einer Pressemitteilung.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bistums Würzburg

