Flucht durch Fahrzeugkolonne auf der A3: Autofahrer von Polizei gestoppt
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Würzburg erleben
1. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
Flucht vereitelt
HELMSTADT, LKR.WÜRZBURG. Am Sonntagnachmittag versuchte ein Autofahrer, der keine Fahrerlaubnis besitzt, sich nach einem Rempler auf der A3 aus dem Staub zu machen. Beamte der Autobahnpolizei vereitelten jedoch die Flucht und zogen den jungen Mann zur Rechenschaft.
An Stauende aufgefahren
Zwischen den Anschlussstellen Helmstadt und Wertheim hatten sich die Fahrzeuge wegen eines Auffahrunfalles aufgestaut. Gegen 16:45 Uhr befuhr ein 28-jähriger Tourist aus Südosteuropa die A3 in Richtung Frankfurt und stieß am Stauende etwa sechs Kilometer vor der Anschlussstelle Wertheim leicht auf einen Audi. Dabei entstand an dem Fahrzeug nur geringer Schaden.
Durch Fahrzeugkolonne geschlängelt
Anstatt aber anzuhalten und die zur Schadensregulierung erforderlichen Daten mit dem gleichaltrigen Audifahrer auszutauschen, schlängelte er sich mit seinem Fiat durch die Fahrzeugkolonnen und entkam zunächst.
Keine Fahrerlaubnis
Beamte der VPI Würzburg-Biebelried, die nur wenige Kilometer weiter an einer Unfallstelle standen, konnten aber dann das vom Geschädigten gemeldete Fahrzeug stoppen. Bei der Unfallaufnahme erfuhren die Beamten, dass der Fiat-Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt und dies der Grund seiner Flucht gewesen war.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Der Mann durfte natürlich nicht mehr weiterfahren. Am Montagmorgen wurden er und sein Fahrzeug abgeholt.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

