Sicher und legal mit dem Rad in die Stadt
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Würzburg erleben
5. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
Versbacher Fahrradsonntag
Eine durchgängige Radstrecke in die Stadt: Das ist noch immer Ziel des Arbeitskreises „Eine Welt“ für den Versbacher Fahrradsonntag am 14. Juni 2015. Los geht es mit einem möglichst autofreien Gottesdienst zum Pfarrfest in St. Albert um 10.30 Uhr. Mit der Fahrraddemonstration die um 17 Uhr am Spielplatz in der Estenfelder Straße 70/72 beginnt, will der Sachausschuss des Pfarrgemeinderates auf die großen Defizite der Fahrradanbindung an die Innenstadt aufmerksam machen.
Bisher keine Gelder bereitgestellt
Eine bessere Radstrecke nach Würzburg, ist auch eines der als vorrangig definierten Ziele, die bei dem aktuell laufenden Stadtteilentwicklungsprozess in Versbach festgelegt wurden. „Der Stadtrat hat nach einem fraktionsübergreifenden Antrag zwar Ende des Jahres 2014 eine erste Verbesserung der Strecke beschlossen, es wurden bisher aber keine Haushaltmittel bereitgestellt“, so Abeitskreis-Sprecher Matthias Hart in einer Pressemitteilung. Zudem sei nach den ersten Planungen offen wie die Anschlussmöglichkeit für eine Durchgängigkeit erreicht werden können.
Zusage der Oberbürgermeisters
So müssten Fahrradfahrer aus Würzburgs Norden weiterhin über Strecken mit plötzlich endenden Radwegen, Führungen über Gehwege und Zebrastreifen, die einer aktuellen rechtlichen Überprüfung als Radweg kaum standhalten würden, meint der Arbeitskreis-Sprecher. „Und das nach mehr als 22 Jahren in dem der Arbeitskreis seinen Punktekatalog für eine Streckenverbesserung dem damaligen Oberbürgermeister Weber vorgelegt hat“, so Hart. Beim ISEK Bürgerforum hat Oberbürgermeister Christian Schuchardt zugesagt an der Thematik dranzubleiben.
Rege Teilnahme am Fahrradsonntag
Schuchardt hatte wie sein damaliger Konkurrent AlGhusain und zahlreiche Stadträte aus nahezu allen Fraktionen am Versbacher Fahrradsonntag 2013 mit 150 Personen teilgenommen. Im Herbst 2013 hatten dann die Lengfelder eine gleichlautende Veranstaltung organisiert, die ebenfalls für eine bessere Anbindung von Würzburgs Norden warb. „Der Radfahrende OB Schuchardt will nun wie die Landtagsabgeordneten Jörg (CSU) und Felbinger (FW) wieder dabei sein und die Radfahrer aus Würzburgs Norden glauben deshalb, dass zum ersten mal ernsthaft an einer Umsetzung gearbeitet wird“, so Hart in seiner Pressemitteilung.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung von Matthias Hart, Sprecher des Arbeitskreises „Eine Welt“

