SMS beim Fahren: Sicherheitsleistung mit Falschgeld bezahlt
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7. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
Fällige Sicherheitsleistung bei Polizei mit Falschgeld bezahlt
WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Weil er am Samstagfrüh beim Autofahren eine SMS geschrieben hatte, wurde ein 34-jähriger Albaner auf der Autobahn A 3 von einer Polizeistreife angehalten.
Die fällige Sicherheitsleistung bezahlte der Mann unter anderem mit einem gefälschten 20-Euro-Schein, was aber sofort auffiel. Die weiteren Ermittlungen ergaben dann, dass der Verkehrssünder den Geldschein möglicherweise als Wechselgeld selbst erhalten hatte. Nach Zahlung der korrekten Summe mit echtem Geld durfte er etwas später weiterfahren.
AUDIO:
Der Fahrer eines Fiat Punto war der Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach gegen 08:40 Uhr auf der BAB A3 in Höhe Weibersbrunn in Fahrtrichtung Frankfurt aufgefallen, weil er während der Fahrt offensichtlich eine SMS in ein Handy tippte. Daraufhin wurde das Fahrzeug, das mit drei Personen besetzt war, an einem Rastplatz angehalten.
Anstandslos die Sicherheitsleistung bezahlt
Nach Belehrung durch die Beamten wurde dem Fahrer erklärt, dass er wegen der Handynutzung eine Sicherheitsleistung in Höhe von 85 Euro bezahlen müsse.
Eine Sicherheitsleistung kommt bei Personen in Betracht, die ihren Wohnsitz nicht im Bundesgebiet haben und tritt bis zum Ende des deutschen Bußgeldverfahrens an die Stelle einer Geldbuße und der Verwaltungsgebühren.
Falscher 20er
Der 34-Jährige bezahlte dann auch anstandslos die geforderte Summe in mehreren Geldscheinen. Allerdings stellten die Polizeibeamten sofort fest, dass ein 20-Euro-Schein darunter gefälscht war. Das hatte sofort eine umfangreiche Überprüfung der Personen und des Fahrzeuges zur Folge, in die auch die Kripo Aschaffenburg eingeschaltet wurde.
Weitere gefälschte Geldscheine fand man nicht. Es spricht vieles dafür, dass der 34-Jährige selbst unbemerkt den gefälschten Geldschein als Wechselgeld erhalten hatte. Dieser wurde sichergestellt. Ermittlungen nach der Quelle des Falschgeldes führt die Kripo Aschaffenburg.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

