Deutscher Schulpreis für Don-Bosco-Berufsschule

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Würzburg erleben

10. Juni 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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 Preisverleihung in Berlin

Die Don-Bosco-Berufsschule in Würzburg ist bei der Verleihung des Deutschen Schulpreises 2015 am heutigen Mittwoch in Berlin mit dem „Preis der Jury“ ausgezeichnet worden. Schulleiter Dr. Harald Ebert nahm den mit 25.000 Euro dotierten Sonderpreis in Berlin entgegen. Er dankte vor allem seinen engagierten Schülern und dem Kollegium, schreibt der Caritasverband der Diözese Würzburg in einer Pressemitteilung.

Anerkennung für besonderen Einsatz

Es gebe immer mehr gute Ideen als finanzielle Möglichkeiten, sagte Ebert. So sei unter anderem die Anschaffung eines Kleinbusses geplant, auch die Deutschkurse für Asylbewerber sollen unterstützt werden. Größter Gewinn sei jedoch das gute Netzwerk nominierter und ausgezeichneter Schulen, sagte der Schulleiter. Hier könne einer vom anderen lernen.

„Die Anerkennung durch den Preis würdigt den außergewöhnlichen Einsatz für junge Menschen in einer schwierigen Lebenssituation und das Bemühen, ihnen einen guten und selbstbestimmten Weg ins Leben zu ebnen“, sagte Domkapitular Clemens Bieber, Vorsitzender des Diözesancaritasverbands. Zugleich sei die Auszeichnung eine Bestätigung für die Diözese Würzburg und ihre Caritas, dass sie ein Auge für die Menschen habe und zielgerichtet ihr Geld investiere.

Höchstdotierter Schulpreis

Seit 2006 schreiben die Robert-Bosch-Stiftung und die Heidehof-Stiftung den Deutschen Schulpreis aus. Der Deutsche Schulpreis ist mit insgesamt 243.000 Euro der höchstdotierte Schulwettbewerb in Deutschland. Grundlage des Deutschen Schulpreises ist ein umfassendes Bildungsverständnis. Dabei orientiert sich die Jury an sechs Qualitätsbereichen: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Um die Innovationskraft der Preisträger für die Schulentwicklung in Deutschland zu nutzen, geben die ausgezeichneten Schulen in Workshops, Seminaren und Hospitationsprogrammen ihre Erfahrungen und Ideen an andere Schulen weiter.

Don-Bosco-Berufsschule

Die Don-Bosco-Berufsschule nahm 1974 als „Private Sonderschule für Lernbehinderte“ mit 30 Schülern den Betrieb auf. Seit 1982 trägt sie den aktuellen Namen. 1984 erfolgte der Umzug in das aktuelle Schulgebäude, ein Zusatzbau wurde 1988 eingeweiht. Derzeit betreuen rund 60 Mitarbeiter, vom Handwerksmeister bis zum Berufsschullehrer, 580 Schüler in der „Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung mit Förderschwerpunkt Lernen“. Weitere 850 Schüler werden über mobile Angebote begleitet, unterstützt und qualifiziert. Träger der Schule ist die Caritas-Schulen GmbH.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Bistums Würzburg

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