LHG plädiert für MOZ-Abriss
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sophiascheder
11. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
Abriss oder Erhalt?
Am 5. Juli findet in Würzburg ein Bürgerentscheid über die Zukunft des alten Mozart-Gymnasiums (MOZ) statt. Hierbei geht es darum, ob das alte Gebäude abgerissen oder ob ein Erhalt bzw. Teilerhalt angestrebt wird. Die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Würzburg spricht sich eindeutig für den Abriss und einen Neubau aus.
Parkplätze
Hierzu erklärt der Vorsitzende David Küster: „Mit dem Neubau des Gebäudes können Wohnraum, neue Einkaufsmöglichkeiten und Parkplätze oder ein Hotel in zentraler Lage geschaffen werden. Vor allem in Sachen Wohnraum hat Würzburg dringenden Bedarf. Dies zeigt sich in der Tragödie unter den Erstsemestern auf Wohnungssuche zu Beginn jedes Wintersemesters immer wieder.“
Wohnraumproblem
„Ein Abriss des Gebäudes könnte zur Lösung des Wohnraumproblems unter Studenten beitragen. Die Lage ist für sie ideal : Das Areal liegt zum einen in der Nähe der Juristischen Fakultät, der Altertumswissenschaften, der Philosophie sowie der Hochschule für Musik und bietet zum anderen durch einige Buslinien einen guten Anschluss zum Campus am Hubland.“, so die LHG. Ferner erklärt Küster: „Falls das Gebäude ganz oder teilweise erhalten bleibt, kommen – genauso wie bei Abriss und Rekonstruktion – hohe Kosten auf die Stadt Würzburg zu. Keinesfalls darf in dieser Lage, aus (rein) nostalgischen Gründen, Platz verschwendet werden.“ Das Gebäude in der Hofstraße in Würzburg steht zurzeit so gut wie leer, da es komplett saniert werden müsste. Was genau damit geschieht, entscheiden die Bürger im Juli.
Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Liberalen Hochschulgruppe Würzburg.

