Secondhand-Modemarkt beim Umsonst & Draußen Festival

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Würzburg erleben

11. Juni 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Individualität statt Mode von der Stange

Individualität statt Mode von der Stange – das bietet der mobile Secondhand-Modemarkt, den die „aktion hoffnung“ von Donnerstag, 18. Juni, bis Sonntag, 21. Juni, im Rahmen des Umsonst & Draussen Festivals in Würzburg veranstaltet. Die Besucherinnen und Besucher erwarten auf 80 Quadratmetern aktuelle Modetrends, darunter Kinder-, Damen- und Herrenbekleidung, aber auch Trachten und Accessoires. Das Besondere dabei: Mit dem Reinerlös unterstützten die Organisatoren vertriebene Kinder im Irak.

Mode mit mehr Wert

„Das Konzept des Secondhand-Kleidermarktes verbindet den ökologischen Umgang mit Mode und das Engagement für die eine Welt“, erklärt Lucia Baumann, die die Märkte für die „aktion hoffnung“ organisiert. So bietet die Hilfsorganisation ihren Kunden im wahrsten Sinne des Wortes Mode mit mehr Wert.

„Secondhand-Kleidung ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll, da der Kreislauf von (Über-)Produktion, übermäßigem Konsum und Wegwerfen unterbrochen wird. Zudem fließen die Markt-Erlöse in Entwicklungsprojekte auf der ganzen Welt“, so Baumann. Besucher haben auf jedem Markt die Möglichkeit, gut erhaltene, saubere Kleidung abzugeben.

Unterstützung vertriebener Kinder im Irak

Infolge der anhaltenden Übergriffe durch die Terrormiliz Islamischer Staat seien in den letzten Monaten mehrere Hunderttausend Menschen in das kurdische Autonomiegebiet im Nordirak geflohen, so   „aktion hoffnung“ in einer Pressemitteilung. „Mittlerweile leben dort über 1,8 Millionen Flüchtlinge, allein im Regierungsbezirk Dohuk halten sich derzeit rund 600.000 Vertriebene auf. Besonders die 240.000 Kinder leiden unter den Auswirkungen der Flucht“, so die Pressemitteilung.

Rund 40 Prozent der Flüchtlinge seien Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Die Bedingungen ihrer Flucht und ihres Lebens in der neuen Umgebung stellten schwere psychische Belastungen für die Kinder und Jugendlichen dar, die die Familien kaum auffangen könnten, so die „aktion hoffnung“. Schulen und Freizeitangebote, die ihrem Alltag Struktur und ihnen damit etwas Halt geben könnten, würden fehlen.

Child Friendly Spaces

Die Projektpartner der aktion hoffnung vor Ort sind die Jiyan Foundation, das christliche Hilfswerk CAPNI sowie die Stiftung „Wings of Hope“. Diese setzen sich für den Aufbau von Trauma-Hilfe-Zentren sowie die Ausbildung von Therapeuten ein, um die Kinder und Jugendlichen psychologisch und sozial betreuen zu können.

In den letzten Monaten sind drei neue Zentren, sog. „Child Friendly Spaces“ eingerichtet worden. 150 Kinder und Jugendliche erhalten hier verschiedene Bildungsangebote. Bei kreativer Arbeit, Spiel und Sport wird es ihnen ermöglicht, ein wenig Normalität in ihrem Alltag zu erleben. Weitere Zentren, in denen mehrere Hundert Kinder betreut werden, sollen in den nächsten Monaten entstehen.

Weitere Informationen zur aktion hoffnung erhaltet Ihr unter: 08249 – 968516.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der aktion hoffnung.

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