Vortrag: Autonomes Fahren unter der Lupe
Anzeige
sophiascheder
16. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
Hürden und Probleme
Fahrzeuge, die sich völlig autonom auf den Straßen bewegen: Aus rechtlichen Gründen ist dies momentan noch eine Vision in Deutschland. Welche Hürden und Probleme es bei der Umsetzung aus juristischer Sicht gibt, beleuchtet ein Vortrag am Dienstag, 23. Juni, im Hörsaal 1 der Alten Universität, Domerschulstraße 16; Beginn um 18:30 Uhr, Eintritt ist frei.
Fahrerlose Autos
In Kalifornien sind sie bereits auf öffentlichen Straßen unterwegs: fahrerlose Autos, die ihren Weg von alleine finden. Auch in Europa arbeitet die Autoindustrie intensiv an Assistenzsystemen und vollautomatisierten Fahrzeugen, und das Bundesverkehrsministerium hat bereits einen Autobahnabschnitt in Bayern ausgewählt, auf dem diese Fahrzeuge schon bald zu Testzwecken unterwegs sein sollen.
Teilautonome Fahrzeuge
Dabei sind selbst teilautonome Fahrzeuge aus rechtlicher Sicht äußerst problematisch. Wer haftet, wenn eine automatische Einparkhilfe einen Unfall verursacht? Wer besitzt die Rechte an den Daten im Unfalldatenspeicher? Wie ist es aus rechtlicher Sicht zu bewerten, wenn Hacker mittels einer Sabotage-Software Fahrzeuge zum „Crashen“ bringen?
„RobotRecht“
An diesen und vielen weiteren Fragen forscht der Würzburger Professor Eric Hilgendorf. Der Jurist leitet die Forschungsstelle „RobotRecht“ und hat die Federführung bei einem europaweiten Forschungsprojekt, dessen Ziel es unter anderem ist, neue und integrierte automatische Funktionen zu entwickeln, die dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
„Zukunftsstadt“
Der Vortrag läuft im Rahmen der Reihe „Zukunftsstadt“. Die Stadt Würzburg, ihre drei Hochschulen, das Universitätsklinikum und weitere Würzburger Forschungseinrichtungen beteiligen sich damit am Wissenschaftsjahr 2015. Dieses wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deutschlandweit unter dem Motto „Zukunftsstadt“ ausgerufen.
Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Uni Würzburg.

