Würzburger Europa-Stipendiaten zu Besuch beim Staatsminister
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Würzburg erleben
18. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
Thema ist die Europakrise
Am Freitag, 12. Juni 2015, diskutierten elf Europa-Stipendiaten der Universität Würzburg mit dem Staatsminister für Europa, Michael Roth, im Auswärtigen Amt in Berlin. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Krise in Europa, die viele der Stipendiatinnen und Stipendiaten in ihren Heimatländern Griechenland, Italien, Polen, Spanien oder Irland selbst miterlebt haben. Umso mehr trat der deutsche Europaminister leidenschaftlich für ein geeintes Europa ein. Wohlstand und demokratische Freiheitsrechte gehörten untrennbar zusammen, so der Landtagsabgeordnete Georg Rosenthal in einer Pressemitteilung.
Förderung europäischer Studierender
In diesem Zeichen stehe auch das Europa-Stipendium, das sich zum Ziel gesetzt habe, mit der Förderung von europäischen Studierenden die Europäische Idee mit Leben zu erfüllen und ihr somit auch in turbulenten Zeiten zu einem Wiedererstarken und Aufblühen zu verhelfen, so Rosenthal.
Schirmherr ist der französische Botschafter in Berlin Philippe Etienne. Initiiert wurde das Europa-Stipendium bei einem Treffen von Vertretern der Europapreisträger-Städte durch den früheren Würzburger Oberbürgermeister und derzeitigen SPD-Landtagsabgeordneten Georg Rosenthal sowie seine Frau Hanna.
Eine Chance für Studierende
„Das Stipendium soll den Studierenden die Möglichkeit bieten, unabhängig von knappen finanziellen Ressourcen ein Studium in Deutschland aufzunehmen und dadurch zu Botschaftern für die ‚Idee Europa‘ zu werden“, schreibt der Landtagsabgeordnete. Gerade in Anbetracht der anhaltenden Wirtschaftskrise in weiten Teilen Europas sei eine ergänzende Mobilitätszulage wie sie das Erasmus-Programm beinhalte nicht immer ausreichend.
Veranstaltung in der Residenz
„Das Europa-Stipendium will diese Lücke schließen und das Europa von morgen mit seinen Botschaftern nachhaltig positiv gestalten“, so Rosenthal. In mehreren Veranstaltungen im Rahmen des Stipendiums werden die verschiedenen Blickwinkel Europas beleuchtet. Am 01. Juli 2015 um 19.30 Uhr spricht in diesem Zusammenhang der renommierte Historiker Prof. Dr. Klaus Schönhoven zum Thema „Europa als Erinnerungsgemeinschaft“ im Toscanasaal der Residenz.
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landtagsabgeorneten Georg Rosenthal

