Würzburger Geheimnisse: Das Raucherporträt

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sophiascheder

26. Juni 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Bronzetafel am Mauervorsprung

Unterhalb der Deutschhauskirche, an der Zeller Straße im Mainviertel, befindet sich eine wenig beachtete Bronzetafel an einem Mauervorsprung. Diese zeigt den Würzburger Schriftsteller Leonhard Frank (1882-1961). Aber nicht nur als Porträt: Frank wird bei einer seiner Lieblingsbeschäftigungen gezeigt, dem Rauchen. Die Stelle unterhalb der Kirche wurde nicht ohne Grund ausgesucht, nebenan, in der Zeller Straße 34 stand einst das Geburtshaus Leonhard Franks.

Fontane-Preis

Frank studierte später Grafik und Malerei in München, zu dieser Zeit war er so arm, dass er mit dem Rauchen anfing um seinen Hunger zu übertünchen. Als er dann im Jahr 1914 mit seinem Romandebüt „Die Räuberbande“ einen Erfolg landete, änderte sich das mit dem Hunger. Für dieses Werk erhielt er den mit 1000 Reichsmark dotierten Fontane-Preis.

Die Antwort auf das Geheimnis

Doch hörte mit der stoppenden Armut auch das Rauchverhalten Franks auf?  Das und noch mehr könnt in dem Buch  “Würzburger Geheimnisse” von Eva-Maria Bast und Heike Thissen nachlesen. Die Autorinnen erzählen 50 lesenswerte Geschichten aus der Main-Metropole, die Ihr sicher noch nicht alle kanntet.

Das Buch und vieles mehr im WüShop

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