Mit gestohlenem Auto und Rauschgift auf Autobahn
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Würzburg erleben
27. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
Untersuchungshaft angeordnet
WÜRZBURG. Ein 36-Jähriger ist am Freitagmittag auf der Autobahn A 3 am Steuer eines gestohlenen Daimler-Benz angehalten worden. Am Auto waren die ebenfalls entwendeten Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges angebracht. Außerdem hatte der Mann eine geringe Menge Rauschgift bei sich. Jetzt hatte er sich am Samstagfrüh vor dem Ermittlungsrichter zu verantworten.
Mit über 200 km/h auf der A3
Das Fahrzeug war einer Polizeistreife auf der Autobahn A 3 im Bereich Marktheidenfeld aufgefallen. Eine Routineüberprüfung des Kennzeichens des hochwertigen Coupes ergab sofort, dass das Kennzeichen bei einem Diebstahl in Rheinland-Pfalz entwendet worden war. Daraufhin machten sich mehrere Streifen auf den Weg und folgten dem Fahrzeug auf der Fahrt in Richtung Würzburg.
Dabei fuhr der Wagen auch Geschwindigkeiten um die 200 km/h. Letztlich gelang es, den Fahrer im Bereich einer Baustelle auf der Talbrücke bei Würzburg-Heidingsfeld anzuhalten.
Coupe gestohlen
Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur das Kennzeichen, sondern auch das Auto selbst gestohlen war, ebenfalls in Rheinland-Pfalz. Außerdem hatte der 36-jährige Fahrer noch Amphetamin bei sich.
Er musste die Beamten zur Kripo Würzburg begleiten, die die weitere Sachbearbeitung übernahm. Der Pkw und das Rauschgift wurden sichergestellt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte der Fahrer als Kurier für das Mercedes-Coupe nach Polen angeheuert worden sein. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg hatte der Mann am Samstagfrüh einen Termin beim Ermittlungsrichter, der umgehend in Untersuchungshaft schickte.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

