Bürgergespräch zur Verlagerung des Staatsarchivs
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Würzburg erleben
29. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
Sachlage, Argumente und Hintergründe
Aus aktuellem Anlass lädt der SPD-Landtagsabgeordnete Georg Rosenthal zu einem Bürgergespräch „Wie sinnvoll ist eine Verlagerung des Staatsarchivs von Würzburg nach Kitzingen? – Sachlage, Argumente, Hintergründe“ am Donnerstag, 02. Juli 2015, um 16 Uhr im Rudolf-Alexander-Schröder-Haus, Wilhelm-Schwinn-Platz 3, ein.
Fundgrube historischen Wissens
Das Staatsarchiv Würzburg mit seinen ca. acht Millionen Schriftstücken vergangener Epochen vom 8. Jahrhundert an gilt zu Recht als Fundgrube historischen Wissens und als bedeutsamstes „kulturelles Gedächtnis“ für die Menschen hierzulande. Im Verbund und in enger Vernetzung mit weiteren Würzburger Archiven und der Universität sichert es die historische Überlieferung und Forschung für die Zukunft.
Nach Plänen der bayerischen Staatsregierung soll im Zuge landesweiter Behördenverlagerungen („Heimatplan“) zugleich das Staatsarchiv Würzburg aus der Residenz und der Festung nach Kitzingen verlagert werden.
Vergangenheit und Zukunft
Das Bürgergespräch mit regionalen und überregionalen Experten dient der allgemeinen sachlich-fachlichen Information der Öffentlichkeit zu diesem Thema. Im Mittelpunkt stehen dabei Bedeutung und Wert des hiesigen Staatsarchivs als Kompetenzzentrum für die Geschichte Würzburgs, Unterfrankens und weit darüber hinaus. Denn: „Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“ (Wilhelm von Humboldt, 1767-1835).
Referenten
Vorgesehen sind kurze Einzelstatements folgender Referenten:
- Dr. M. Ksoll-Marcon, Generaldirektorin der staatlichen Archive Bayerns
(angefragt) - Universitätsleitung der Universität Würzburg (angefragt)
- Dr. Erich Schneider, Wissenschaftlicher Leiter der Gesellschaft für
fränkische Geschichte e. V. (angefragt) - Dr. Michael Stephan, Vorstandsmitglied des Verbandes Bayerischer Geschichtsvereine, Vorsitzender des Arbeitskreises Stadtarchive beim Bayerischen Städtetag, Leiter des Stadtarchivs München
- Dr. Hans Steidle, Stadtheimatpfleger Würzburg
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Abgeordnetenbüros Georg Rosenthal

