MOZ: Junge Wirtschaft pro Stadtratsbegehren
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sophiascheder
30. Juni 2015

Symbolbild Würzburg
WJ wünschen sich MOZ-Neugestaltung
Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Würzburg haben im Vorfeld des Bürgerentscheids rund um das Mozartareal und den Kardinal-Faulhaber-Platz ihre Mitglieder zu ihrer Einschätzung befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: Mehr als drei Viertel der Jungunternehmer und Führungskräfte sprechen sich für das Stadtratsbegehren mit dem Ziel einer Neugestaltung aus.
Deutliche Meinung
Das Bürgerbegehren mit dem Ziel der Sanierung des MOZ wird demnach nicht als adäquate Lösung angesehen. „Unsere Mitglieder haben eine deutliche Meinung in der Thematik MOZ. Die jungen Unternehmer der Region wünschen sich eine konzeptionelle Neugestaltung der Fläche und eine Nutzungsmischung, um an dieser innerstädtisch zentralen Stelle einen neuen Hot-Spot der Stadt zu schaffen, von der Handel, Tourismus und Dienstleistung, aber auch jeder Bürger profitiert.“, berichtet Ansgar Betscher, Vorstandsmitglied der WJ Würzburg und Leiter des Arbeitskreises Wirtschaft & Politik.
Gastronomie, Einzelhandel, Kultur
Nach der möglichen Nutzung des Mozart-Areals und Kardinal-Faulhaber-Platz gefragt, wünschen sich zwei Drittel der Befragten eine Ansiedlung von Gastronomie (66 %), gefolgt vom Wunsch nach Einzelhandelsflächen (58 %). Auch die Nutzung für kulturelle Zwecke (55 %) sowie als Park- (51 %) und Wohnraum (49 %) wird vom Großteil der Befragten positiv gesehen. Weniger wichtig sehen die WJ beispielsweise die Nutzung für soziale oder medizinische Einrichtungen (13 %).
Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung IHK Würzburg-Schweinfurt.

