Geringe Wahlbeteiligung bei den Hochschulwahlen – Ergebnisse stehen fest
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Würzburg erleben
2. Juli 2015

Symbolbild Würzburg
Wahlbeteiligung sehr niedrig
Die Hochschulenwahlen sind vorbei und die Ergebnisse stehen nun fest. Doch was vielen Beteiligten am meisten Sorgen macht ist die geringe Wahlbeteiligung. Lediglich 11,86% der Wahlberechtigten haben ihre Stimme genutzt. Der Appell der „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“ ist daher: „Bitte bleibt am Ball, informiert Euch, was an der Uni abgeht, und stürmt nächstes Jahr die Wahllokale.“
Wer wurde von den 11,86% der Wahlberechtigten gewählt?
Die bereits erwähnten Fachschaftsmitglieder werden mit acht Sitzen im Studentischen Konvent, dem Studierendenparlament der Universität Würzburg, vertreten sein. Als zweitgrößte Gruppe tat sich die gemeinsame Liste aus Jusos, GEW und Grünen hervor, die sieben Mandate erhält. Mit etwas Abstand folgen LHG und RCDS, die je zwei Sitze erhalten. Der SDS zieht mit einem Mandat in den Konvent ein.
Die weiteren Ergebnisse
Der Senat ist das wichtigste Organ an der Universität Würzburg. Hier haben die Studierenden zwei Stimmen, die auf die beiden großen Listen, also „Fachchaftsmitglieder – Erfahrung wählen“ und „Juso / GEW / Grüne Hochschulgruppen“ entfallen.
Alle Ergebnisse im Detail, auch die der Fachschaftsvertretungen, finden sich auf der Seite Wahlamts der Universität Würzburg.
Wahlergebnis steht früher fest als angenommen
Die Hochschulwahlen ergaben ein klares Bild über das sich der Wahlsieger, „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“, freut. Die Wahlbeteiligung macht der Hochschulgruppe aber Sorgen.
Es ist 12.46 Uhr und auf dem Handy der 25 Kandidatinnen und Kandidaten von „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“ befinden sich weit über 100 neue Nachrichten. Grund: Die Ergebnisse der Hochschulwahlen sind bekanntgegeben worden und kaum einer kann seine Freude zurückhalten.
„Vielen Dank allen Wählern“
„So groß die Freude bei uns ist, so groß ist auch unsere Dankbarkeit für das entgegengebrachte Vertrauen und die vielen Stimmen“, meint Stephan Hemmerich von den Fachschaftsmitgliedern. Wichtiger als die Freude über das Ergebnis sei aber die Verantwortung, die sich daraus ergebe: „Die Studierenden haben uns gewählt, weil sie uns arbeiten sehen wollen. Das werden wir tun.“
Für die Studierenden arbeiten
So wird die Hochschulgruppe „über die Semesterferien nicht abtauchen“, wie es Margarete Heinrichs formuliert, sondern an der Ausweitung des Nachtbusangebotes in Würzburg arbeiten. Unter anderem mit diesem Ziel und einer entsprechenden Petition, die zur Umsetzung führen soll, war die Hochschulgruppe im Wahlkampf angetreten. „Darunter werden die anderen Themen nicht leiden“, verspricht Heinrichs, die sich eine aktivere, ideologiefreie und an den Studierenden orientierte Hochschulpolitik wünscht.
Konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen
In all diesen Gremien wünschen sich die Fachschaftsmitglieder eine konstruktive und an der Sache orientierte Politik. Sie kündigen an, auch im kommenden Jahr mit allen Hochschulgruppen sprechen und zusammenarbeiten zu wollen: „Uns geht es nur darum, dass sich für die Studierenden was tut.“
Wer wissen möchte, was Hochschulpolitik ist und wie sie funktioniert, was am Dienstag gewählt wurde und was diese Gremien machen, kann sich in diesem Erklärvideo informieren.
https://youtu.be/4V_hKFK3FLk
Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschulgruppe „Fachschaftsmitglieder – Erfahrung wählen“.

