Städtebaulicher Wettbewerb für Ledward-Kaserne
Anzeige
Würzburg erleben
21. Juli 2015

Symbolbild Schweinfurt
Konkrete Planungen für die Kaserne
Die Planungen zur Entwicklung der ehemaligen US-Ledward-Kaserne an der Niederwerrner Straße werden konkret. Am 21. Juli haben die zuständigen Ausschüsse des Stadtrats die nächsten Schritte beschlossen. Bereits im August beginnt das Verfahren für einen städtebaulichen Wettbewerb. Ziel ist ein Konzept für eine neue, öffentliche Nutzung des Areals.
Oberbürgermeister Sebastian Remelé: „Ich freue mich sehr, dass wir so schnell nach dem Abzug der Amerikaner aktiv eine erfolgreiche Zukunft für das Kasernengelände gestalten können.“
Veranstaltungsbereich mit Stadthalle und Volksfestplatz
Gefordert werden von den Planern Vorschläge zur Öffnung der bislang abgeschotteten Kaserne, für einen Veranstaltungsbereich mit Stadthalle und Volksfestplatz, für Hörsaalgebäude und zentrale Einrichtungen der Hochschule sowie für studentisches Wohnen. Zudem erwartet werden Aussagen zur städtebaulichen Verknüpfung des alten und neuen Hochschulgeländes unter Einbeziehung des US-Offizierscasinos Abrams Club sowie zu den Möglichkeiten für ergänzendes hochschulnahes Gewerbe. Hinzu kommt die Darstellung einer öffentlichen Wege- und Grünstruktur, auch als mögliche Grundlage für die Bewerbung um eine Landesgartenschau.
Erweiterung der Hochschule
„Die Erweiterung unserer Hochschule und die Einbindung der ehemaligen Kaserne in die Umgebung als neues, grünes Stadtquartier wird kräftige positive Impulse für Schweinfurts Stadtentwicklung senden“, ist sich OB Sebastian Remelé sicher.
Bewerbung ab Mitte August
Ab Mitte August können sich Arbeitsgemeinschaften aus Stadtplanern und Architekten für die Teilnahme am Planungswettbewerb bewerben. Der wird dann im Oktober ausgelobt, Anfang Februar 2016 schon tagt das Preisgericht. Das besteht aus Vertretern der Stadt Schweinfurt, des Freistaats Bayern, der Regierung von Unterfranken sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.
Unmittelbar im Anschluss führt der Freistaat einen Realisierungswettbewerb für die Bauwerksplanung der Hochschule durch.
Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation der Stadt Schweinfurt.

