Stadtrat spricht sich für Generalsanierung des Mainfranken Theaters aus

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Würzburg erleben

31. Juli 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Geplante Sanierung kostet 45 bis 50 Millionen Euro

Es ist entschieden: In den kommenden Jahren soll das Mainfranken Theater Würzburg vollständig saniert und erweitert werden. Für diese „große Lösung“, welche unteranderem eine zweite Spielstätte mit 330 Zuschauerplätzen enthält, sprach sich der Stadtrat am gestrigen Donnerstag aus. Die Kosten für die geplante Generalsanierung werden derzeit auf 45 bis 50 Millionen Euro geschätzt.

Kleine Lösung nicht zukunftsfähig

Als zweite Option stand bislang noch die kleinere und damit kostengünstigere Lösung im Raum, welche mit 26,7 Millionen Euro lediglich zwingend notwendige Sanierungsarbeiten enthalten hätte. Der Stadtrat zeigte sich allerdings einig, dass nur ein Umbau mit der großen Lösung wirklich zukunftsfähig sei. Die Mietkosten der derzeit genutzten Proberäume im Gebäude in der Oeggstraße sollen dafür künftig komplett entfallen. Die einzige Gegenstimme zum Projekt stammte von Hans Werner Loew (SPD).

Geplante Erweiterungen

Geplant ist nun also eine zweite Spielstätte, ein von außen einsehbarer Ballettraum, ein Verbindungsgang im zweiten Untergeschoss sowie die Vollunterkellerung des neuen Kopfbaus, die Platz für Proberäume und Lagerflächen schaffen würde. Zusätzlich soll ein neuer Proberaum für das Orchester durch eine Aufstockung auf dem Hauptgebäude erschaffen werden. Eine weitere Baumaßnahme ist die Erweiterung des Theaters in Richtung Parkhaus, um bestehene Werkstätten und Proberäume zu vergrößern.

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