28-Jähriger randaliert: Zwei Zeugen und zwei Polizeibeamte verletzt
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Würzburg erleben
1. August 2015

Symbolbild Würzburg
Widerstand bei Festnahme
MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Ein 28-Jähriger hat in der Nacht zum Samstag derart randaliert, dass Polizeibeamte ihn in Gewahrsam nehmen mussten. Bei seiner Festnahme leistete der Beschuldigte Widerstand, so dass auch Pfefferspray eingesetzt werden musste.
Zwei Zeugen und zwei Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen. Die Beamten mussten im Krankenhaus behandelt werden. Auch der 28-Jährige befindet sich derzeit zur Behandlung in einer Klinik, da er sich offensichtlich aufgrund Betäubungsmittelkonsum in einem schlechten Gesundheitszustand befindet.
Wild um sich geschlagen
Kurz vor 03:30 Uhr war die Mitteilung bei der Polizei eingegangen, dass ein Mann im Bereich des Busbahnhofes mit einem Stock gegen Verkehrszeichen schlägt.
Bei Eintreffen der Beamten stellten sie einen 28-Jährigen fest, der zunächst versuchte wegzurennen und dabei wild um sich schlug. Bei der Festnahme des Mannes mussten die Polizisten Pfefferspray einsetzen.
Dabei erlitten sie u. a. Schürfwunden und Augenreizungen. Sie kamen mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, konnten die Klinik mittlerweile aber wieder verlassen. Der Randalierer schlug einem 20-Jährigen außerdem eine blutige Nase, ein 19-Jähriger erlitt ebenfalls eine Augenreizung. Sie wurden vor Ort ambulant behandelt.
Ursache wohl Liebeskummer
Nach bis jetzt vorliegenden Erkenntnissen war das Motiv der Randale offensichtlich Liebeskummer. Der 28-Jährige musste nach seiner Festnahme eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Vieles spricht dafür, dass der Mann Betäubungsmittel konsumiert hatte. Aufgrund seines Gesundheitszustandes wurde er in eine Klinik eingeliefert, wo er derzeit intensivmedizinisch betreut wird. Er muss sich jetzt wegen mehrerer Straftatbestände verantworten.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

