Als Junggeselle beim zweiten Franken-Tatort

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Würzburg erleben

5. August 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Dreharbeiten in und um Würzburg

Momentan finden in Würzburg wieder Dreharbeiten statt – und zwar für den zweiten Franken-Tatort. Schon seit Mitte Juli wird der Tatort mit dem Titel „Das Recht sich zu sorgen“ gedreht. Bei den Szenen in Würzburg und Umgebung kommen aber natürlich nicht nur die Hauptdarsteller rund um Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs zum Zug. Auch einige der Komparsen, die sich im Juni für diverse Rollen beworben hatten und genommen wurden, haben dieser Tage ihren großen Auftritt. So auch Lucas, der uns schon mal ein bisschen über seine Rolle erzählt hat.

Zum Casting in Nürnberg

Aus Spaß hat sich Lucas für die Rolle als Junggeselle beworben und wurde prompt zum Casting beim BR in Nürnberg eingeladen. Männer zwischen 25 und 35 wurden für die Rolle gesucht, die Gäste auf einem Junggesellenabschied spielen sollen. Die Jungs sollten aus dem Raum Würzburg stammen und der fränkischen Sprache mächtig sein. So weit so gut für Lucas, der vorab einen Text zugesandt bekam, den er beim Casting vortragen musste – dabei musste er außerdem so tun, als wäre er angetrunken. Vor etwa drei Wochen hat der Würzburger dann die Zusage für die Rolle erhalten.

Auf die Frage, wie ihm denn der erste Franken-Tatort gefallen hätte, gibt’s eine recht überraschende Antwort: „Leider habe ich den ersten Franken-Tatort selber nicht gesehen, aber ich werde es nachholen!“ Ob er denn überhaupt ein Tatort-Fan sei? „Ich selber schaue ab und an den Tatort und finde ihn meistens gut gelungen und spannend.“

Erste Schauspielerfahrung

Der Dreh zum Tatort in Würzburg war für Lucas seine allererste Schauspielerfahrung. Dafür habe er einfach seinen Text gelernt und gute Laune zum Dreh mitgebracht und das war’s dann auch schon. Von Nervosität scheint der Würzburger also ganz und gar verschont geblieben zu sein. „Super spannend und sehr aufwendig“ wäre der Dreh gewesen. Dennoch wäre das ganze Team sehr professionell und konzentriert am Werk gewesen. „Die Hauptdarsteller und Kommissare waren sogar auch am Set. Wir hatten aber alle trotz des aufwendigen Drehs und der hohen Temperaturen richtig viel Spaß dabei.“ Gedreht wurde in Schwarzach.

Ein Kuss für den Junggesellen?

Unter einem Junggesellenabschied kann man sich nun natürlich allerlei vorstellen. Ob Luca z.B. jemanden küssen musste? „Ein Kuss war für die Rolle des Bräutigam vorgesehen, diese Ehre habe ich also lieber einem anderen überlassen.“ Lucas zieht auf jeden Fall einen positiven Schluss aus dieser Erfahrung: „Der Dreh zum zweiten Franken-Tatort war total interessant und es war auch sehr spannend, einmal hinter die Kulissen schauen zu dürfen und zu sehen wie viel Aufwand sich tatsächlich dahinter verbirgt.“ Allein das große Team, das viele Equipment und die vielen Details, auf die beim Dreh geachtet wurde, wären interessant zu erfahren gewesen. So schlecht kann er sich übrigens gar nicht angestellt haben, denn Lucas wurde bereits für eine neue Rolle beim Tatort angefragt.

Zur Rolle der Junggesellen gab der BR auf dem Blog zum Franken-Tatort folgendes bekannt: „Die Hauptkommissare Ringelhahn und Voss (Dagmar Manzel und Fabian Hinrichs) müssen in einer Szene die Tochter eines Mordopfers befragen – und die arbeitet auf einem Floß, das den Altmain runterschippert. Auf so ein Floß passen 75 fröhliche Menschen, die ihre Familienfeiern dort abhalten – oder einen Junggesellenabschied.“

Gedreht wird übrigens noch bis zum 13. August, u.a. an der Universität Würzburg und auf der Festung Marienberg, im Würzburger Umland sowie in Nürnberg und im Nürnberger Umland, u.a. in Röthenbach an der Pegnitz. Alles rund um den Franken-Tatort erfahrt ihr hier.

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