1 Kilogramm Marihuana bei Polizeikontrolle sichergestellt
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sophiascheder
7. August 2015

Symbolbild Würzburg
Kontrolle auf A3
BESSENBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach haben am Donnerstagmittag bei einer Kontrolle auf der A 3 mehr als ein Kilogramm Marihuana sichergestellt. Ein 21-Jähriger wurde vorläufig festgenommen. Er befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Falsche Angaben zu Person
Gegen 12.40 Uhr war im Bereich der Anschlussstelle Bessenbach ein schwarzer Mazda ins Visier der Autobahnfahnder geraten. Sie stoppten das mit zwei Personen besetzte Fahrzeug und unterzogen die Insassen einer Kontrolle. Nachdem bei dem Mann am Steuer nichts zu beanstanden war, nahmen die Beamten den Mitfahrer unter die Lupe, der offenbar keinerlei Ausweispapiere dabei hatte. Der Aufforderung, seine Personalien anzugeben, kam er zwar nach. Es stellte sich dann aber schnell heraus, dass die Angaben zu seiner Person nicht der Wahrheit entsprachen.
Vermeintlich gutes Versteck
Eine mögliche Erklärung für das Verhalten des 21-Jährigen fanden die Beamten bei der folgenden Durchsuchung seines Gepäcks. In einem vermeintlich guten Versteck stellten sie eine prall gefüllte Verpackung sicher, in der sich das Marihuana befand. Die Fahnder beschlagnahmten das Rauschgift und erklärten dem mutmaßlichen Besitzer die Festnahme. Der Fahrer hingegen konnte seinen Weg fortsetzen. Er hatte dem Beschuldigten dem Sachstand nach lediglich eine Mitfahrgelegenheit geboten und von dessen „Mitbringsel“ offenbar nichts gewusst.
Nacht in Haftraum
Nachdem der 21-jährige Nordrhein-Westfale die folgende Nacht in einem Haftraum der Polizei verbracht hatte, wurde er am Freitag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Es erging Haftbefehl und der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes und der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln werden von der Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

