Großtierrettung: Pferd bleibt in Morast stecken
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sophiascheder
9. August 2015

Symbolbild Würzburg
Ungewöhnlicher Einsatz
ALZENAU. Ungewöhnlicher Einsatz für die Feuerwehr in Alzenau: Eine 16-jährige Reiterin wählte am Sonntagnachmittag, den 09.08.2015 gegen 14:12 Uhr in höchster Verzweiflung den Notruf.
Bis zum Rumpf in Morast
Während des sonntäglichen Ausritts scheute Ihr Pferd, kam vom Feldweg unweit des Alzenauer Meerhofsees ab und blieb bis zum Rumpf im Morast der Kahlaue stecken. Die Alzenauer Feuerwehr rückte daraufhin gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung zum Alarmstichwort „Großtierrettung“ mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einem Rüstwagen, einem Versorgungs-LKW inkl. Gerätetransportwagen Tierrettung und einem Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle aus.
Aus eigener Kraft befreit
Kurz nach dem Eintreffen an der vermeintlichen Unfallstelle konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Das Pferd hatte sich bereits aus eigener Kraft aus seiner misslichen Lage befreien können. Die Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Günther Knoth kümmerten sich um die aufgelöste Reiterin. Aber auch das Pferd musste bei den hochsommerlichen Temperaturen nicht leiden: Die Blauröcke versorgten es mit Trinkwasser aus dem Fahrzeugtank und befreiten es notdürftig von Schlamm und Schmutz, indem sie das Pferd vorsichtig abduschten.
Ambulante Versorgung
Ein hinzugerufener Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes Mittelhessen aus Großkrotzenburg versorgte die Reiterin ambulant. Mit einem in der Zwischenzeit von der Feuerwehr organisierten Pferdetransporter wurden Ross und Reiterin wieder ins heimische Gestüt gefahren.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg.

