Nach Familienstreit mit Messerverletzung: 55-Jähriger in Untersuchungshaft
Anzeige
Würzburg erleben
17. August 2015

Symbolbild Würzburg
Streit zwischen Onkel und Neffe eskaliert
STOCKSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem Familienstreit am späten Freitagabend, bei dem ein 28-Jähriger mit einem Messer im Rückenbereich verletzt worden war, hat der Ermittlungsrichter am Sonntagvormittag die Untersuchungshaft gegen den 55-jährigen Onkel angeordnet. Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden, dauern unterdessen weiter an.
Wie bereits berichtet, hatte sich der 28-jährige Geschädigte am frühen Samstagmorgen aus dem Aschaffenburger Klinikum am Polizeinotruf gemeldet. Nach den ersten Ermittlungen hatte sich herausgestellt, dass ein Streit zwischen Onkel und Neffe vor der Wohnung in Stockstadt eskaliert war. Im Zuge einer körperlichen Auseinandersetzung erlitt der Jüngere eine Stichverletzung im Rückenbereich.
Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags
Noch am Vormittag nahmen Polizeibeamte den dringend Tatverdächtigen in Aschaffenburg vorläufig fest. Im Zuge einer Vernehmung hat er den Messerstich eingeräumt. Auch die vermutliche Tatwaffe ist mittlerweile sichergestellt.
Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ordnete am Samstagnachmittag die Vorführung des 55-Jährigen beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Aschaffenburg an. Dieser erließ am Sonntagvormittag einen Untersuchungshaftbefehl wegen eines versuchten Totschlags und der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

