Folgenreiches Besäufnis: Feuerwehr- und Polizeieinsatz
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Würzburg erleben
10. September 2015

Symbolbild Schweinfurt
Zuviel Alkohol und seine Folgen
SCHWEINFURT. Zwei Betrunkene haben am Mittwochnachmittag einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Glücklicherweise handelte es sich dabei aber nicht um das zunächst gemeldete Feuer sondern nur um den Qualm verbrannten Essens. Beide „Schnapsdrosseln“ wanderten zur eigenen und zur Sicherheit anderer danach zur Ausnüchterung in Arrestzellen ein.
Gegen 17.15 Uhr ging die Meldung über starke Rauchschwaden aus einem offenen Fenster im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Seestraße bei der Notrufzentrale der Polizei in Würzburg ein. Sofort machten sich mehrere Polizeiautos, der Rettungsdienst und natürlich die Feuerwehr zur genannten Örtlichkeit auf.
Essen verbrannt
Aber schon bald konnte Entwarnung gegeben werden. Zwei Anwohner hatten sich noch Essen auf einer Herdplatte warmmachen wollen und ließen dann das Ganze außer Acht. Dadurch brannte es an und verqualmte die Wohnung und zog auch nach draußen. Von der Feuerwehr wurde anschließend die Wohnung gelüftet. Eine Untersuchung der beiden Männer durch den Rettungsdienst ergab, dass sie keinen Schaden genommen hatten.
Um die anderen Hausbewohner vor weiteren Gefahren zu schützen wurden die beiden Männer anschließend im Polizeigewahrsam ausgenüchtert. Zu einem Atemalkoholtest waren sie zunächst nicht mehr in der Lage. Den Weg zu den Polizeiautos konnten sie auch nur mit tatkräftiger Unterstützung der Beamten bewältigen. Einer davon hatte sich gar schon in die Hose uriniert und eingekotet. Bei einem Test rund drei Stunden später brachte es der Jüngere, ein Anfangsdreißiger, immer noch auf über 2 Promille. Sein über doppelt so alter Kumpan auf über 1,3 Promille.
Diese Meldung beruht auf einem Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt.

