Würzburger Professor auf Platz 6 der einflussreichsten Ökonomen
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11. September 2015

Symbolbild Würzburg
Peter Bofinger unter Top Ten
Wer ist einflussreich in Medien, Forschung und Politik? Die F.A.Z. hat sich mit dieser Frage beschäftigt und die 100 bedeutendsten Ökonomen mittels eines Rankings ermittelt. Auf Platz 6 hat es ein Würzburger Professor für Volkswirtschaftslehre geschafft. Neben seiner Lehre an der Universität Würzburg ist Professor Dr. Peter Bofinger seit März 2004 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Im Jahr 2014 erreichte Bofinger „lediglich“ Platz 12.
Medien, Politik und Forschung
Die Rangliste der Ökonomen ermittelt, wer sich in Medien, Politik und Forschung Gehör verschaffen kann, so F.A.Z. Ein Ökonom muss eine Reihe von Kriterien erfüllen, um die F.A.Z.-Rangliste anzuführen. Zum einen muss er von Politikern als Ratgeber anerkannt werden, zum Anderen in den Medien von Bedeutung sein. Im wissenschaftlichen Bereich wird ausgewertet, inwiefern ein Wirtschaftsforscher Anstöße gibt, die andere dazu bringen, seine Arbeiten zu zitieren. Die Datenerhebung des F.A.Z.-Rankings erfolgt in Kooperation mit einem Unternehmen für Medienanalysen (Media Tenor International), der Universität Düsseldorf, mit der Gesellschaft für Politikanalyse e.V. (Econwatch), einem Wissenschaftsverlag (Elsevier) und der Hamburger Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften.
178 Punkte
Mit 95 Medienzitaten, 71 Medienpunkten, 63 Politiknennungen, 106 Politikpunkten und 17 Forschungszitaten schafft es Bofinger auf ein Gesamtpunktzahl von 178. Im Vergleich: Hans-Werner Sinn steht mit 517 Punkten an der Spitze der Tabelle.

