Neue Übernahmestation „Rothügel“ offiziell in Betrieb
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13. September 2015

Symbolbild Schweinfurt
Zwei Netzkopplungspunkte
Der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Schweinfurt GmbH, Oberbürgermeister Sebastian Remelé, hat heute Vormittag die neue Erdgasübernahmestation Rothügel offiziell in Betrieb genommen. Seit rund 50 Jahren wird an dieser Station das Erdgas vom vorgelagerten Netzbetreiber von den Stadtwerken Schweinfurt in ihrer Rolle als Verteilnetzbetreiber übernommen, geregelt und schließlich innerhalb der Stadt Schweinfurt und in weiteren acht Umlandgemeinden weiterverteilt.
Die Stadtwerke Schweinfurt tragen ab hier eine große Verantwortung. Sie sind zum einen verantwortlich für die Versorgungssicherheit von der Schweinfurter Industrie und allen Privatkunden, zum anderen für Kontrolle und Wartung der Anlage. „Diese Aufgabe“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé, „nehmen die Stadtwerke Schweinfurt zuverlässig und mit hoher Einsatzbereitschaft wahr. So wurde die Anlage „Rothügel“ nun nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer komplett erneuert und steht ab sofort im täglichen Dienst unserer Stadt.“
2 Millionen Euro
Mit dieser Maßnahme, die rund 2 Millionen Euro gekostet hat, kann nun gewährleisten werden, dass die Station Rothügel auch in Zukunft, im Falle eines unwahrscheinlichen Ausfalls der Übernahmestation Bergrheinfeld, das gesamte Erdgasnetz zu 100% versorgen kann.
Mit den Anlagen „Bergrheinfeld“ und „Rothügel“ gibt es in Schweinfurt zwei Netzkopplungspunkte zum vorgelagerten Netzbetreiber. Dort kommt das Erdgas unter Hochdruck mit 64 bar an, wird auf 12,5 bar geregelt und weiterverteilt. Ein Hochdruckleitungsring transportiert das Erdgas schließlich in das Versorgungsgebiet der Stadtwerke. Die nachgeschalteten Gasdruckregel- und Messanlagen regeln den Druck nun auf 0,25 bar bzw. 0,022 bar und liefern das Erdgas so zu den Kunden.
Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation der Stadtwerke Schweinfurt GmbH.

