Bund soll selbst Flüchtlingsunterkünfte stellen

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15. September 2015

Symbolbild Schweinfurt
Symbolbild Schweinfurt

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Conn Barracks und Askren Manor werden geprüft

Wegen des nicht abreißenden Flüchtlingszustroms nach Deutschland haben sich die Länder mit der Bitte um Unterstützung an den Bund gewandt. Dieser lässt deshalb aktuell bundeseigene Immobilien für die Unterbringung von je 5.000 Flüchtlingen prüfen. In Bayern kommen dafür aufgrund ihrer Größe grundsätzlich Standorte wie Bamberg und Roth, aber auch das ehemalige US-Areal Askren Manor im Stadtgebiet und die Conn Barracks im Landkreis Schweinfurt in Betracht.

Diese Nachricht erreichte die Stadt Schweinfurt am Montagmorgen durch das Bundesministerium des Innern und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Oberbürgermeister Sebastian Remelé ist darauf sofort nach München gereist, um sich bei der Bayerischen er die aktuelle Lage zu informieren. Er steht mit ihr weiter im engen Kontakt.

Beitrag zur Flüchtlingsunterbringung als Bundesaufgabe

Ob und wenn ja, welche der möglichen fränkischen Standorte genutzt werden können, ist bis dato nicht entschieden. Ein Ergebnis wird aber spätestens in den kommenden Wochen erwartet. Dies geschieht laut Bundesinnenministerium nur in enger Abstimmung mit dem jeweiligen Land und der betroffenen Kommune.

Bislang erfolgt die Bereitstellung von Unterkünften einzig durch die Länder und Kommunen. Auch der Bund ist angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen nun gefordert, seinen Beitrag zur Flüchtlingsunterbringung als Bundesaufgabe zu leisten.

Mehr Artikel und Beiträge rund um das Thema unter dem Schlagwort „Asyl“.

Dieser Artikel beruht auf einer Presseinformation der Stadt Schweinfurt. 

 

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