Fettnäpfchen erstes Semester

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Würzburg erleben

15. September 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Die Uni beginnt

In wenigen Wochen stürmen wieder tausende frisch gebackene Abiturienten die Hochschulen. Für die Erstis eine aufregende Zeit, für die Professoren ein jährlich wiederkehrender „Kampf“ mit Unwissenheit, Fehlern und fragenden Gesichtern. Was so alles schief geht und wie Ihr das ein oder andere vermeiden könnt verraten wir Euch.

Nicht informiert

Meist gehen die Probleme schon vor dem Studienstart los. Viele informieren sich nicht richtig über den Studiengang den sie anstreben, schreiben sich ein – und sind letztendlich enttäuscht. „Viele wissen gar nicht, wie ihr Studiengang genau aufgebaut ist“, so ein Professor einer Saarländer Universität gegenüber „Die Welt“. Daraus resultiert wiederum eine Vielzahl an Studienabbrecher, was für die Unis aufwändig und vermeidbar ist. Die Informationen rund um die Studiengänge sind online verfügbar, in Modulbeschreibungen und Broschüren kann man alles zuvor recherchieren und muss keine bösen Überraschungen erleben.

Nur noch Party

Worauf freuen sich die Unineulinge am meisten? Natürlich aufs Party machen. Doch gerade am Anfang sollte man sich nicht jede Nacht um die Ohren schlagen, sondern auch in den Vorlesungen erscheinen, sonst hat man schnell den Anschluss verloren. Auch ein Nebenjob sollte besser erst ab dem zweiten Semester in Angriff genommen werden. Natürlich benötigen die Studenten das zusätzliche Geld, aber der Studienstart sollte nicht unterschätzt werden, laut eines Professors aus Saarland.

Einführungsveranstaltung verpasst

Ob Bibliotheksführung, Erstsemesterwochenende oder Infoveranstaltung – die meisten Unis bieten ein großes Spektrum an Hilfestellungen für die Neulinge an. Die Termine dienen sowohl dazu, organisatorisches zu klären, als auch die Mitstudenten kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Empfohlen wird, derartige Veranstaltungen auf jeden Fall wahrzunehmen. Man bekommt einen Einblick in den Uniablauf und kann potentielle Partner für Lerngruppen finden.

 Vorlesungssaal als Schlafzimmer

Auch wenn nicht jede Vorlesung super spannend ist, wer schlafen möchte sollte zu Hause bleiben. Den Hörsaal als zweites Schlafzimmer zu nutzen ist für Professoren und Kommilitonen anstrengend und ein leidiges Thema. Vorlesungsinhalte können auch in Heimarbeit nachgearbeitet werden, das bedeutete wer sowieso nicht zuhört kann sich den Gang in die Uni auch gleich sparen.

Postfach nicht gecheckt

An der Uni läuft ein Großteil der Kommunikation per E-Mail ab. Empfehlung: Regelmäßig seine E-Mails abrufen, dann werden auch keine Termine für Prüfungsanmeldungen, Rückmeldungen oder Sonderveranstaltungen verpasst. Am besten die Uni-E-Mail-Adresse auf die Private weiterleiten, denn diese wird erfahrungsgemäß häufiger abgerufen.

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