Damenbasketball: BVUK Würzburg mit schwerer Saison

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Würzburg erleben

18. September 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Neuer Namenssponsor

Mit einem neuen Namensponsor BVUK (Betriebliche Versorgungswerke für Unternehmen und Kommunen e.V.) gehen die Basketballdamen der TG Würzburg in die neue Saison der 2. PlanetCard Damenbasketballbundesliga. Die Verantwortlichen rechnen mit einer harten Saison. „Das Saisonziel ist dieses Jahr eindeutig der Klassenerhalt“ sagt Abteilungsleiter Ferdl Michel.

Viel Verantwortung für junge Spielerinnen

Aus der letztjährigen Starting Five haben die BVUK-Damen zwei Abgänge, beziehungsweise langfristige Verletzungen zu verkraften. Eva Barthel und Margret Pfister müssen aus Studiengründen kürzer treten und spielen zukünftig nur noch für den TV Marktheidenfeld in der Bayernliga. Ilona Brox musste Würzburg aus beruflichen Gründen verlassen. Die Amerikanerin Caitlin Chiaramonte steht aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Mit Raphaela Jochimczyk, Rebekka Jäger und Franziska Riedmann gibt es drei Knielangzeitverletzte, die im Idealfall erst Anfang Januar wieder zur Verfügung stehen werden. Damit müssen dieses Jahr die jungen Spielerinnen viel Verantwortung übernehmen.

Herausforderung: Centerposition

Sarah Wiegand, Alex Daub, Franziska Kirchhoff, Chrissy Sokolowski und die neue kanadische Aufbauspielerin Kristine Lalonde werden die Hauptlast auf den Flügelpositionen tragen müssen. Die Problemposition der Unterfranken ist dieses Jahr die Centerposition. Mit Annette Rieß und Antonia Werner stehen erst einmal nur zwei große Spielerinnen zur Verfügung. Aufgefüllt wird der Kader, wie in der vergangenen Saison schon, mit den jungen Spielerinnen des Regionalligateams Elena Herold, Jule Elsner, Guilia Zöller und Nina Wucherer. Trainerin Janet Fowler-Michel steht vor keiner leichten Aufgabe. Beim Vorbereitungsturnier in Speyer, mit Niederlagen gegen Keltern, Geispolsheim und Weiterstadt, und einem Sieg gegen ein ersatzgeschwächtes Rhein-Main-Team, standen nur drei Spielerinnen aus dem Kader der Bundesligamannschaft zur Verfügung.

Vorsichtiger Optimismus

Nach einem kurzen Trainingslager in Belgien, das zusammen mit dem WNBL-Team absolviert wurde, gehen die Würzburgerinnen doch vorsichtig optimistisch in die weitere Vorbereitung. Gegen das belgische Spitzenteam Sint Katelijne Waver gab es zwar zwei deutliche Niederlagen (45:81, 30:85), aber ein Fortschritt im Zusammenspiel der jungen Mannschaft war klar zu erkennen. „Unser Kader ist auf den großen Positionen, zumindest bis Weihnachten, äußerst dünn besetzt. Aber wir sind optimistisch, dass wir vielleicht doch noch eine große Spielerin finden werden“ sagt Trainerin Fowler-Michel.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der BVUK Würzburg.

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