Starke Wölfe bezwingen Saarlouis
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Würzburg erleben
18. September 2015

Symbolbild Würzburg
DJK Rimpar Wölfe – HG Saarlouis 26:21 (12:9)
Viermal hatten sich die Wölfe und die Gäste aus dem Saarland bislang in der zweiten Liga gegenübergestanden. Bei einem Remis waren die Unterfranken dreimal als Sieger vom Platz gegangen. Doch nach der ersten Viertelstunde des fünften Spiels der beiden Kontrahenten sah es diesmal so aus, als würde es dem Team aus Saarlouis gelingen, diese Serie zu beenden. Während das zunächst hilflos wirkende Angriffsspiel der Wölfe an der kompakten Abwehr der Gäste scheiterte, zudem der ansonsten so sichere 7m-Schütze Basti Kraus bei seinem Versuch von der Linie bei Gästetorwart Patrick Schulz seinen Meister fand, dauerte es ganze 8 Minuten bis der Gastgeber zu seinem ersten Torerfolg kam.
Saarländer führen 6:3
In der Folge zogen die Saarländer durch zwei blitzsaubere Konter und treffsichere Würfe aus dem Rückraum auf 6:3 davon. In dieser Phase merkte man dem Team von Trainer Heine Jensen nicht an, wie sehr der auf dem Spielberichtsbogen stehende, aber aufgrund einer Leistenverletzung nicht eingesetzte spanische Spielmacher Ibai Meoki-Extebeste von Nöten ist. Doch nach und nach fanden die Wölfe zu ihren Qualitäten. Während hinten der kampfstarke Abwehrchef Julian Bötsch seine Reihen ordnete, fanden vorne die Rückraumakteure Stefan Schmitt und Benedikt Brielmeier endlich bessere Lösungen gegen die gut vorbereitete HG Abwehr.
Ausgleich in der 18. Minute
Blitzsaubere Anspiele, Durchsetzungsfähigkeit und Treffsicherheit bei den Würfen sorgten nun dafür, dass schon in der 18. Minute der Ausgleich und wenig später die Führung zum 8:7 erzielt wurde, eine Führung, die man bis zum umjubelten Ende eines nun auf Hochtouren laufenden Wölfe-Spiels nicht mehr abgeben sollte. Jetzt agierten alle Wölfespieler auf einem hohen Niveau, allen voran der überragend haltende Max Brustmann, der am Ende mit 17 Paraden, davon 3 gegen Siebenmeterwürfe des Gegners, ganz wesentlich seiner Mannschaft zu diesem verdienten Sieg verhalf.
Kaufmann in gewohnter Manier
Auch nach dem 12:9 Halbzeitstand, ließen die Wölfe in keinster Weise nach und wirkten gewillt die Sache fest im Griff zu halten. Mit dem, zwar noch immer leicht angeschlagenen, aber erstmals spielbereiten Lars Spieß wurden die Hauptakteure in der DJK Abwehr entlastet und die Gäste somit weiterhin vor kaum zu lösende Probleme gestellt. Dem HG-Rückraum um Jerome Müller, der bislang im Schnitt auf 9 Tore pro Spiel kam, wurden die Grenzen aufgezeigt und auch das Kreisläuferspiel wurde konsequent unterbunden, lediglich Yann Polydore wusste sich bei den Saarländern in dieser Phase immer wieder durchzusetzen, so dass sich der Gastgeber nach 45 Minuten bis auf sieben Tore absetzen konnte. Dabei traf auch Steffen Kaufmann in gewohnter Manier und netzte, nachdem er in der ersten Hälfte noch leer ausgegangen war, mit gewaltigen Krachern aus dem Rückraum gleich fünfmal ein.
Sieg mit 26:21
Mehr traf nur der glänzend aufgelegte, junge Dominik Schömig, der bis auf einen Lattentreffer seine Chancen vom Siebenmeterpunkt und auf der Außenposition eiskalt verwertete und auf insgesamt 6 Treffer kam.Am Ende konnte Trainer Matthias Obinger mit dem 26:21-Sieg mehr als zufrieden sein. Er hatte nicht nur eine über das gesamte Spiel kompakte und sichere Abwehrleistung mit einem überragenden Max Brustmann dahinter gesehen, sondern konnte sich mit fortschreitender Spieldauer auch über eine gesteigerte Angriffsleistung seiner Mannschaft freuen.
Statistik
DJK: Konstantin Madert , Max Brustmann – Lars Spieß, Sebastian Kraus (2), Stefan Schmitt (3), Dominik Schömig (6/3), Julian Bötsch (1), Jan Schäffer, Steffen Kaufmann (5), Tom Spieß, Max Bauer (1), Jan Winkler (3), Benedikt Brielmeier (4), Julian Sauer (1)
HG S: Patrick Schulz, Darius Jonczyk – Jonas Faulenbach (3), Ibai Meoki-Extebeste (n.e.), Jaka Spiljak (2), Philipp Kessler (3), Peter Walz (1), Martin Murawski (2), Lars Weissgerber, Jerome Müller (4/1), Michael Schulz (1), Yann Polydore (5), Lars Walz
- Schiedrichter: Jan Lier/Manuel Lier
- Strafen: DJK Rimpar Wölfe (3 x 2min), HG Saarlouis (3 x 2min)
- Siebenmeter: DJK Rimpar Wölfe (5/3 Tore), HG Saarlouis (4/1 Tor)
- Zuschauer: 1427
- Spielfilm: 0:1, 1:2, 2:4, 3;6, 6;6, 8:7, 10:8, 12:9 – Halbzeit – 13:9, 16:11, 20:13, 24:18, 25:20, 26:21 (Endstand)
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Rimparer Wölfe.

