Neue Termine: Trauerkreis für Eltern von Sternenkindern

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Würzburg erleben

25. September 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Frühverstorbene Kinder

Der Tod des eigenen Kindes stellt eine schwere Krise im Leben dar. Wenn das noch dazu während der Schwangerschaft, während oder kurz nach der Geburt geschieht, ist die Trauer groß. Die Malteser laden daher zu einem Gesprächskreis für Eltern von früh verstorbenen Kindern in das Matthias-Ehrenfried Haus ein. Marlene Dorsch, Leiterin des Gesprächskreises und ausgebildete Trauerbegleiterin, hat selbst auch ein Kind verloren. Aus dieser Erfahrung heraus weiß sie, wie hilfreich der Austausch in geschützter Atmosphäre für die Trauerbewältigung sein kann. „Betroffene Mütter und Väter sollen miteinander über ihre Kinder, die Gefühle und das Erlebte reden können. Im Gesprächskreis soll Platz für die Trauer sein, aber auch für das Leben, “ erklärt sie. Waltraud Schwarz und Verena Brandt-Schmidt, Malteser-Trauerbegleiterinnen, unterstützen Marlene Dorsch dabei. Der Trauerkreis „Sternenkinder“ findet an drei Terminen statt, beginnend am 7. Oktober 2015. Eine vorherige Anmeldung bei Malteser Hospizreferent Georg Bischof ist erwünscht: 0931/4505-225. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen.

Hintergrund Malteser Hospizarbeit 

Seit 1991 bilden die Malteser in der Diözese Würzburg Hospizhelferinnen und –helfer aus. Inzwischen sind es über 350 Helferinnen und Helfer, die sich in mehr als 25 Gruppen unterfrankenweit engagieren. Unter ihrem Leitsatz „Zusammen leben bis zuletzt“ widmen sie sich der kostenlosen Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden in ihrer Lebensphase sowie von deren Angehörigen durch die Zeit der Trauer. Malteser Hospizhelferinnen und -helfer besuchen, hören zu, respektieren den anderen, bemühen sich, Leid mitzutragen und einfach da zu sein. Sie helfen aber auch im Alltag und binden ihre Arbeit in das soziale Umfeld der Kranken ein. Hierzu bieten die Malteser von Anfang an qualifizierte Vorbereitung, kontinuierliche Fortbildung und fachmännische Praxisbegleitung an und mühen sich um eine gute Vernetzung und Zusammenarbeit mit Gemeinden, Sozialstationen, Altenpflegeeinrichtungen und Krankenhäusern.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Sternenkinder. 

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