Liebeskummer bringt Mann in ein Bezirkskrankenhaus
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Würzburg erleben
29. September 2015

Symbolbild Schweinfurt
Suizidabsichten wegen Liebeskummer
SCHWEINFURT. Wegen Liebeskummer äußerte am Montagabend ein 31-jähriger Schweinfurter in den sozialen Medien Selbstmordabsichten. Im weiteren Verlauf der darauf eingeleiteten Maßnahmen wurde er ausfindig gemacht und in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen. In seiner Wohnung wurde Rauschgift entdeckt, was jetzt ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz nach sich ziehen wird.
Selbstmordversuche in Vergangenheit
Kurz nach 20 Uhr wandte sich seine Ex-Freundin hilfesuchend an die Polizei. In einem vorausgegangenen Chatverlauf mit dem 31-Jährigen äußerte dieser hier ernstzunehmende Selbstmordgedanken. Das Paar hatte sich erst vor wenigen Wochen getrennt. Mit diesem Umstand kam der Schweinfurter allerdings nicht zurecht. Auf Grund in der Vergangenheit bereits von ihm durchgeführter Selbstmordversuche, wäre ein weiterer Versuch nicht von der Hand zu weisen, wie die Frau ernstzunehmend schilderte. Ein vorausgegangener Aufenthalt in einer Spezialklinik hatte bereits 2012 stattgefunden.
Nach dem Betroffenen wurde sofort eine Fahndung eingeleitet und alle erdenklichen Aufenthaltsorte abgesucht. Eine Nachschau an seiner Meldeadresse brachte zwar zunächst seinen weiteren Verbleib nicht zu Tage, jedoch fanden die Beamten dort eine frisch eingepflanzte Cannabisstaude, Marihuana und weitere Rauschgiftutensilien. Die Rauschmittel und Gegenstände wurden beschlagnahmt und gehen mit einer Anzeige demnächst an die Staatsanwaltschaft.
Der Mann selbst konnte noch im Laufe des Abends bei einer nahen Verwandten ausfindig gemacht werden. Er bestritt hier zwar die Selbstmordäußerungen, wurde aber auf Grund der in Erfahrung gebrachten Gesamtumstände in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.
Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

