HWK: Ehrung verdienter Ausbilder
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Würzburg erleben
30. September 2015

Symbolbild Würzburg
Ausgezeichnetes Engagement
Für ihren langjährigen Einsatz bei der betrieblichen Ausbildung junger Menschen ehrte die Handwerkskammer für Unterfranken am Freitag, 25. September 2015, verdiente Ausbilderinnen und Ausbilder aus unterfränkischen Handwerksbetrieben. Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, hob besonders die Bedeutung des dualen Ausbildungssystems im Handwerk hervor, das nur durch die Leistung engagierter Ausbilder in den Betrieben erfolgreich sein kann.
Wichtiger Faktor
Kein anderer Wirtschaftsbereich in Deutschland verzeichnet eine so hohe Ausbildungsquote wie das Handwerk. Auch in Unterfranken sind Handwerksbetriebe die wichtigste Größe bei der Ausbildung junger ßMenschen. 2014 betrug deren Ausbildungsquote, also der Anteil der Lehrlinge an allen Beschäftigten, 8,2 Prozent. „Das Handwerk ist damit eine zentrale Säule des dualen Berufsausbildungssystems. Durch ihren Einsatz im Rahmen der Ausbildung junger Menschen tragen die Betriebe dazu bei, dass Deutschland im EU-weiten Vergleich mit die geringste Jugendarbeitslosigkeit hat“, so Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.
Für ihr langjähriges Engagement bei der Ausbildung junger Menschen zeichnete die Handwerkskammer für Unterfranken Ende September 2015 verdiente Ausbilderinnen und Ausbilder aus verschiedenen Betrieben mit einer Ehrenurkunde des bayerischen Wirtschaftsministeriums aus.
Einsatz für die Ausbildung
„Nur derjenige, der praktisch und pädagogisch geschult ist, kann sein Wissen bestmöglich an die nächste Generation von Handwerkern weitergeben“, betonte Handwerkskammer-Präsident Hugo Neugebauer die besondere Bedeutung der Ausbildungsmeister in Handwerksunternehmen. Und weiter: „Enge Betreuung, flache Hierarchien und offene Kommunikation zeichnen die Ausbildung in Handwerksbetrieben aus und tragen dazu bei, dass junge Menschen hier eine fundierte Berufsausbildung durchlaufen und auf diese Weise eine fundierte Basis für ihr gesamtes Berufsleben schaffen können.“
Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Handwerkskammer Unterfranken.

