Lebensgefährlich verletzt: Mann stürzt bei Arbeiten auf A3-Baustelle

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1. Oktober 2015

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Verletzungen weil er „gestolpert“ ist

WÜRZBURG. Mit einem zunächst mysteriösen Betriebsunfall hatten die Beamte der VPI Würzburg-Biebelried zu tun. Am 21. September war ein Arbeiter im Bereich der Autobahnbaustelle an der Anschlussstelle Würzburg-Heidingsfeld lebensgefährlich verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Würzburg gebracht worden. Dort gab der Mann an, lediglich gestolpert zu sein, was jedoch aufgrund seiner schweren Verletzungen wenig glaubhaft schien.

Beamte der Autobahnpolizei, die am Montag niemanden mehr an der Baustelle angetroffen hatten, haben nun nachgeforscht, wie es wirklich zu dem Unglück gekommen war. Der Mann, der mehrfach operiert werden musste, konnte erst vor kurzem befragt werden.

Nach den Ermittlungen der Polizisten arbeitete der 19-Jährige aus Baden-Württemberg, der zwischenzeitlich außer Lebensgefahr ist, gegen 17:00 Uhr auf einem Treppenturm. Die neun Meter hohe, gerüstähnliche Konstruktion sollte in die Waage gebracht werden, wozu sie mit Ketten an einen Kran gehängt und etwas angehoben wurde. Nach dem Ablassen verhakten sich die bereits gelösten Ketten wieder und brachten den Turm in Schieflage. Der junge Mann, der sich auf der dritten Etage befunden hatte und der Turm stürzten zu Boden.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

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