Minusgefühle – Jana Seelig über ihre Depression
Anzeige
Würzburg erleben
8. Oktober 2015

Symbolbild Würzburg
„Mein Leben zwischen Hell und Dunkel“
Jana Seelig ist jung und schön, sie hat einen großen Freundeskreis, sie liebt ihren Beruf – und sie hat Depressionen. Es gibt Tage, an denen geht gar nichts. Dann muss sie sich oft gut gemeinte Ratschläge anhören, die zeigen, wie wenig ihr Umfeld eigentlich versteht, wie es ist, wenn man nichts mehr fühlt.
Als sie auf Twitter ganz offen über ihre Depressionserkrankung sprach, ist sie damit zu einer starken Stimme vieler Betroffener geworden. In ihrem Buch »Minusgefühle – Mein Leben zwischen Hell und Dunkel«, das seit heute in den Lädchen steht, beschreibt sie ihre Niederlagen, ihre Chancen, ihre Traurigkeit und ihren ständigen Kampf gegen die Krankheit. Sie erzählt, was man fühlt, wenn man nichts fühlt. Davon, wie es ist, wenn man alles Mögliche versucht, um überhaupt etwas fühlen zu können: Alkohol, Sex, Drogen — der Versuch, so viel es geht zu leben, kostet sie genau so viel Kraft wie die vielen Erklärungen für Nichtbetroffene. Sprachmächtig und kompromisslos schreibt sie über die Depression, die ein Teil ihres Lebens ist — aber ihr Leben nicht mehr bestimmt.
Literaturwissenschaften in Würzburg
Jana Seelig, geboren 1988 in Gelnhausen, lebt nach einer Zwischenstation als Studentin der Literaturwissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg als Bloggerin und freie Autorin in Berlin.
Im November 2014 zog sie das Interesse der Öffentlichkeit auf sich, als sie auf Twitter ganz offen über ihre Depressionserkrankung sprach. Seitdem ist sie regelmäßig Gast in Radio- und TV-Sendungen.
Dieser Artikel beruht auf Presseinformationen von Jana Seelig.

