Beifahrer beleidigt und bedroht Polizeibeamten
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Würzburg erleben
12. Oktober 2015

Symbolbild Schweinfurt
Fahren ohne Fahrerlaubnis
SCHWEINFURT. Während einer Sachbearbeitung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis am frühen Sonntagmorgen, hat sich der eigentlich unbeteiligte Beifahrer in die Sachverhaltsaufnahme eingemischt und den aufnehmenden Beamten bedroht und beleidigt. Deshalb wird jetzt auch gegen ihn ermittelt.
Gegen 5.40 Uhr kontrollierten die beiden Beamten am Rusterberg einen sogenannten Sprinter mit Duisburger Kennzeichen. Das Fahrzeug war mit zwei Personen besetzt.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte es sich heraus, dass der 35-jährige Fahrer nicht die für das Führen des 7,5 Tonners erforderliche Fahrerlaubnis besaß. Daraufhin wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend sichergestellt.
Aggressives Verhalten und Beleidigungen
Eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis folgt. Im Laufe der in diesem Fall durchzuführenden Maßnahmen wurde der 42-jährige Beifahrer mit türkischem Migrationshintergrund immer lauter und aggressiver und es endete damit, dass er den aufnehmenden Beamten bedrohte, dass er einen Haufen Landsleute auf ihn hetzen werde. Des Weiteren betitelte er ihn auch noch verbal mit nicht druckreifen Worten.
Nach einer Personalienfeststellung und -überprüfung, beide Beschuldigte stammen aus dem Ruhrgebiet, wurden die Männer wieder entlassen.
Diese Meldung beruht auf einer Presseinformation der Polizeiinspektion Schweinfurt.

